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Andacht vom 09.11.2006:

Wer das Steuer noch herumreisst

Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen ... Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Offenbarung 14,6.7

Was ist bloß mit unserer Welt los? Der technische Fortschritt geht unaufhaltsam voran und macht das Leben in vieler Hinsicht leichter, aber man fragt sich, ob es auch tatsächlich besser geworden ist.

Immer noch warten Millionen von Menschen darauf, dass Recht und Gerechtigkeit dem Völkerhass und Parteienstreit, der Gewalt und Unterdrückung ein Ende setzen. Wo sind die Führungspersönlichkeiten, die sich mit aller Kraft dafür einsetzen? Man findet sie nicht! Liegt es vielleicht daran, dass niemand von ihnen dieser schwersten Aufgabe aller Zeiten gewachsen ist?

Da sollten wir aufhorchen, wenn Gott verkünden lässt: "Ich nehme die Sache in die Hand. Ich will die Welt wieder in Ordnung bringen." Das ist auch das Ziel des Gerichts, von dem der Andachtstext spricht.

So verstanden es jedenfalls die Gläubigen in alter Zeit, wenn sie jubelten: "Jauchzet dem HERRN alle Welt... denn er kommt, das Erdreich zu richten." (Ps 98,4.9) Was nützt ein Herrscher, der nicht richten kann? Richten heißt nämlich: alle Dinge im richtigen Maß und in der richtigen Weise an den richtigen Platz zu bringen. Und zwar so, dass auch der Arme, Hilflose und Gequälte aufatmen kann. Dabei gehören Gericht und Barmherzigkeit untrennbar zusammen.

Die Bibel sagt, dass nur einer dieser übermenschlichen Aufgabe gewachsen ist: Jesus Christus! Ihm war es vorbehalten, "alle Gerechtigkeit zu erfüllen" (Mt 3,15). Das fing mit seiner Taufe an und wurde fortgeführt durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung. Darum hat Gott gerade ihm "alles Gericht übergeben" (Jo 5,22). Nun kann auch der Hoffnungslose befreit aufatmen. Deshalb ist die Kunde vom Gericht keine Drohbotschaft, sondern eine Freudenbotschaft für die Welt. Als ewiges Evangelium wird fortan ausgerufen: Richter ist Jesus Christus! Er verbindet Gnade und Recht miteinander.

Erfahren kann das allerdings nur jemand, der Christus wirklich vertraut. Er wird einmal feststellen, dass in seinem Leben und in der Welt Gericht, Barmherzigkeit und Glaube untrennbar miteinander verbunden sind.

Georg Richter

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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