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Andacht vom 19.09.2007:

Lohn der Arbeit

"Wie verhält sich denn ein kluger und zuverlässiger Verwalter?", fragte Jesus die Jünger. "Sein Herr hat ihm die Verantwortung für alle Mitarbeiter übertragen; er soll sie zu jeder Zeit mit allem Nötigen versorgen. Dieser Verwalter darf sich glücklich nennen, wenn sein Herr ihn bei der Rückkehr gewissenhaft bei der Arbeit findet. Das sage ich euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen." Matthäus 24,45-47 (Hoffnung für alle)

Wenn Jesus wiederkommt, erwartet er von seinen Nachfolgern, dass sie seine Aufträge erfüllt haben. Diese Anweisung sehen wir gern durch eine geistliche Brille: Gemeint sind hier die Dinge, die uns Jesus für unser Glaubensleben aufgetragen hat, also Bezeugen des Glaubens und Weitergabe des Evangeliums (siehe Lk 24,46-48), Dienst für Christus in der Gemeinde und der Welt (siehe Jo 12,26; 17,14-18), praktizierte Nächstenliebe an unseren Mitmenschen (siehe Mt 25,31-40) usw. Darin zeigt sich unsere Treue zu Jesus.

Aber wie steht es mit unserer täglichen Arbeit? Ist sie nicht auch ein Dienst für Gott? "Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen, denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Ihr dient dem Herrn Christus!", sagte Paulus - und das ausgerechnet zu damaligen Sklaven (Kol 3,22-24).

Manchmal kommt einem das eigene Tun so unbedeutend vor im Vergleich zu der Leistung anderer. Wer nur Fußböden schrubbt, und das über viele Etagen, könnte so denken. Aber es geht auch anders, wie das Beispiel von Trevor Jones zeigt. Seit 1949 verteilte der 69-Jährige täglich die Milchflaschen in dem walisischen Dorf Tredegar. Für seine treuen Dienste sollte er bei einem Empfang im Buckingham Palast von der Königin selbst ausgezeichnet werden. Doch er verzichtete pflichtbewusst auf die Teilnahme, weil er sonst seine Kunden nicht pünktlich beliefern konnte. Die Auszeichnung erhielt er zu einem späteren Zeitpunkt in einer benachbarten Ortschaft, allerdings nicht aus den Händen der Königin.

Meine tägliche Arbeit ist Dienst für Gott, wenn sie mit seinem Willen übereinstimmt und in einer geistlichen Gesinnung getan wird. Auch die Arbeit der Hausfrau, die Erziehung der Kinder, jeder Dienst im Kleinen oder routinemäßige Arbeiten gehören dazu. Treue zu meinem Herrn äußert sich nicht nur im Befolgen seiner Gebote und im geistlichen Dienst für Christus, die täglichen Arbeiten gehören auch dazu.

Jochen Graupner

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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