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Andacht vom 26.11.2008:

Novemberstimmung

Aber wie gewöhnliche Menschen müsst auch ihr sterben; euer Leben wird genauso enden wie das eines jeden Herrschers! Psalm 82,7 (Hoffnung für alle)

In unseren Breitengraden kommt der Monat November etwas stiefmütterlich weg. Eine bekannte Gartenzeitschrift meint: "Im elften Monat des Jahres entdeckt man die Schönheit der Natur erst ,auf den zweiten Blick'". Das trifft tatsächlich zu. Aus guten Gründen: Die Zeit ist lichtärmer, die Blätter fallen von den Bäumen, den Rest der Sommer- und Herbstblumen zerstört der erste Frost. Der Totensonntag ruft auf, der Verstorbenen zu gedenken. Die Tage werden deutlich kürzer, die Nächte kühler. Dazu gesellt sich noch eine Tatsache: Wir Menschen lieben das Leben, der Tod ist nicht unser Ding! Wer denkt schon gern an seine letzte Stunde? Verständlich! Dennoch, sie kommt, zuweilen überraschend - und der verantwortungsbewusste Mensch schiebt diese Realität nicht einfach beiseite.

Psalm 118,17 scheint unserm Text zu widersprechen: "Ich werde nicht sterben, sondern am Leben bleiben und erzählen, was der Herr getan hat!" (Hfa) Doch hier wird nur aus einer anderen Blickrichtung gesprochen. Es ist nicht zu bestreiten: Alles, was auf dieser Erde ins Leben gerufen wird, vergeht eines Tages und wird wieder zu Staub. Andererseits berichtet die Bibel, das Wort Gottes, dass alles Lebendige zum Leben berufen ist: Jesus Christus, unser Schöpfer und Erlöser, ist selbst das Leben. Er ist die Quelle des Lebens und schenkt es jedem, der auf ihn hört (Jo 14,6.7). Auch die Schöpfung spricht von ihm und seiner Lebensfülle. Ein Beispiel: Der Efeu ist mit seinem immergrünen, widerstandsfähigen, abwechslungsreichen Wuchs ein Symbol für langes Leben. Er ist vielfarbig, vielzackig, weiß umrandet, in sonnigen Gegenden kann er sich rot färben, er ist weit bekannt in der ganzen Welt. Mehr als 500 Efeusorten mit vielfältigen Strukturen im Blattwerk kennt man bis heute.

Zahllose aufmunternde Überraschungen überall in der Natur schenkt auch der November, Jahr für Jahr. Das neue Leben liegt bereits vom Wurzelwerk bis in die hohen Äste für den Frühling bereit. Auch darum erzählen gläubige Menschen von den Wundern des Lebens, den Taten unseres Schöpfers und Erlösers.

Hellmuth Paeske

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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