Andacht vom 07.07.2004:
Alles neu
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde ... Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst... wird ihr Gott sein. Offenbarung 21,13
Wir leben in einer kaputten Welt. Eigentlich ist es ein Wunder, dass wir überhaupt noch leben. Heute weiß jeder, der es wissen will, dass der globale Zusammenbruch nur noch eine Frage der Zeit ist. Militärische Konflikte sind kaum noch zu beherrschen, geschweige denn zu lösen; die Weltwirtschaft ist nicht mehr sanierungsfähig, und die Zerstörung elementarer Lebensgrundlagen lässt sich weder stoppen noch rückgängig machen. Was bleibt, ist Angst. Auch gläubige Menschen kennen diese Angst. Sie können sich nicht einfach aus der Wirklichkeit stehlen und so tun, als ginge sie das alles nichts an. Sie sind auch nicht so tapfer und so stark, dass die Schrecklichkeiten dieser Welt an ihnen abprallen. Gläubige leiden mit, sie leiden vielleicht sogar mehr als die anderen, aber ... An diesem "Aber" hängt die Hoffnung derer, die sich an Gottes Wort orientieren. Sie sind nicht besser und nicht wertvoller als ihre Mitmenschen, aber sie kennen die Zukunftspläne, die Gott mit dieser Welt hat, und sie wissen, dass es wunderbare Pläne sind. Ihrer Angst und Sorge können sie deshalb die Hoffnung und die Ge-wissheit entgegenstellen, dass Gott diese Pläne auch verwirklichen wird. Und das ist nur noch eine Frage der Zeit. Allen, die das nicht glauben können, gibt Gott selbst die Garantie: "Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!" (Offb 21,5)
Mit dieser Zukunftsgarantie können wir leben, voll Hoffnung selbst in der schwärzesten Gegenwart - heute und morgen und an jedem Tag, den Gott uns noch schenkt.
Friedhelm Klingeberg
Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.






