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Andacht vom 10.10.2009:

Wo ist der Haken?

Sie liefen also zur Stadt, riefen die Torwächter und meldeten ihnen: "Wir sind im Lager der Syrer gewesen. Kein Mensch ist mehr dort..." Die Torwächter gaben die Nachricht weiter und man meldete es im Palast des Königs. Der König stand auf - es war mitten in der Nacht - und beriet sich mit seinen hohen Offizieren. Er sagte: "Ich will euch sagen, was die Syrer mit uns vorhaben ... Sie warten nur darauf, dass wir uns aus der Stadt herauswagen. Dann werden sie uns alle gefangen nehmen und in die Stadt eindringen!" 2. Könige 7,10-12 (Gute Nachricht Bibel)

Das kennen wir: Die Leute sind skeptisch. Was auch immer man bringt - erst mal Vorsicht! Jemand ist von einer Sache begeistert? Achtung! Entweder will er die Leute über den Tisch ziehen oder er hat selbst nicht alles verstanden. Wer nüchtern denkt, findet immer einen Haken. Auf dieser Welt gibt es nichts, was ausschließlich und nur gut ist. "Manche Leute schütteln so lange ihren Kopf, bis ein Haar in die Suppe fällt." (Theo Lehmann). Ja, man muss kritisch sein heutzutage.

Ungefähr im Jahre 850 v. Chr. hat Gott durch ein Wunder die Belagerer der Stadt Samaria vertrieben. Die Einwohner wissen es nur noch nicht. Vier Kranke - vor dem Stadttor ausgesetzt und dem Hungertod nahe - wanken zum Lager der Feinde, weil sie auf die Gnade der Gegner hoffen. Da entdecken sie, dass das Lager leer steht, fluchtartig verlassen. Sie essen und trinken wie im Rausch. Schließlich informieren sie noch in der Nacht die Stadtwächter - und ernten Skepsis.

Wie heute auch. Der Glaube an Jesus Christus ist das Beste, was den Menschen passieren kann. Aber sie sind skeptisch. Frust über die Kirche, Versagen der Frommen in der Vergangenheit, Fehlverhalten christlicher Führer und eine ganze Menge Ahnungslosigkeit haben einen Trümmerberg aufgeschichtet, der nur mühsam weggeräumt werden kann.

Was soll man machen, wenn man als "Botschafter der guten Nachricht" vor dem "Stadttor" steht? Skepsis ist schließlich eine Eigenschaft, die in gesundem Maß auch davor schützt, dass Menschen ständig ihre Meinung ändern.

Man braucht Geduld; andere haben auch mit uns Geduld gehabt. Man braucht Liebe. Wäre Jesus nicht aus Liebe auf diese Welt gekommen, hätte es nur den Richter gegeben. Das hätte keinem von uns gut getan. Man muss loslassen können. Es ist nicht unsere, sondern Gottes Welt. Unsere Kraft hat Grenzen, unser Einfluss auch. - Nur schweigen, das dürfen wir nicht!

Matthias Müller

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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