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Andacht vom 05.07.2011:

Ich will euch trösten wie eine Mutter ihr Kind. Jesaja 66,13a (Hoffnung für alle)

Es gibt Tage, da geht alles schief. Das Auto springt nicht an, die Waschmaschine geht kaputt, beim Aufräumen tauchen vergessene Rechnungen plötzlich wieder auf. Beim Einkauf begegnen einem nur mürrische und unzufriedene Menschen. Wir fühlen uns zunehmend niedergeschlagen und frustriert. An solchen Tagen wünsche ich mir einfach jemanden, der jetzt kommt und mich tröstet, wie es früher meine Mutter getan hat, als ich noch ein Kind war.

Aber diese Alltagssorgen sind noch ganz harmlos im Gegensatz zu den Sorgen, die zum Beispiel todkranke oder hochdepressive Menschen haben. Sie benötigen noch viel mehr Zuwendung und Trost.

Was ist ein echter Trost? Wie können wir getröstet und zu Tröstenden werden? Echter Trost sind keine wohlmeinenden Worte, frei nach dem Muster: "Die Zeit heilt alle Wunden." Echter Trost äußert sich nicht nur in Worten, sondern auch durch ein spontanes Zugreifen, eine sanfte Berührung, eine stille Anteilnahme oder durch einfaches Dasein.

Ich sah einmal ein Kind, das gestürzt war. Es lief zu seiner Mutter, die es in den Arm nahm. Das Kind konnte bei ihr klagen und sich ausweinen, bis es ihm besser ging. Das Kind wusste: Hier werde ich verstanden, hier bin ich bedingungslos geliebt.

Unser Andachtstext zeigt, dass wir auch als gläubige Menschen Trost nötig haben, weil unser Leben nicht immer so verläuft, wie wir es erhofft oder von Gott erbeten haben. Wo unsere Seele verletzt ist, weil wir enttäuscht wurden. Wo wir mit schwierigen Lebensumständen einfach nicht mehr zurechtkommen und nur noch getröstet werden möchten.

Weil wir alle immer wieder Trost suchen und benötigen, sollen uns die Worte "Ich will euch trösten" guttun. Wie ein Kind sich seiner Mutter zuwendet, dürfen wir uns Gott zuwenden. Bei ihm können wir zur Ruhe kommen, Frieden finden - wie ein Kind in den Armen seiner Mutter.

Diese Erfahrung wünsche ich uns in allen unseren Traurigkeiten und Kümmernissen. Wie einen seine Mutter tröstet, so tröstet uns Gott durch sein Wort und seine Zusagen in der Bibel, aber auch durch Menschen, die sich uns liebevoll zuwenden, uns freundlich ansehen, mit uns beten und ein gutes Wort für uns haben.

Gerhard Menn

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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