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Andacht vom 07.09.2012:

Meine Lieben, wenn wir jetzt schon Gottes Kinder sind, was werden wir erst sein, wenn Christus kommt! Dann werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist! 1. Johannes 3,2 (Hoffnung für alle)

Briefeschreiben ist heute fast aus der Mode gekommen. Die Technik macht es möglich, jederzeit und an jedem Ort miteinander zu kommunizieren. Manchmal lässt man uns ungefragt teilhaben an Mitteilungen, Nachrichten und privaten Einzelheiten: "Wo bist du? Wo warst du gestern? Wie ist das Wetter bei euch?"

Wenn der Apostel Johannes einen Brief schreibt, geht es nicht um Belanglosigkeiten. Vielleicht hätte mancher gern gewusst, wie es ihm im Alter so geht, einfach ein wenig aus seinem privaten Leben. Aber davon erfahren wir nichts. Oder doch?

Zuerst ist zu spüren, dass er den Empfängern seines Briefes in herzlicher Liebe verbunden ist und sich anteilnehmend um sie sorgt. Dann gewährt er einen Einblick in die Grundstimmung seines Lebens: "Seht doch, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns schenkt! Denn wir dürfen uns nicht nur Gottes Kinder nennen, sondern wir sind es wirklich." (1 Joh 3,1 Hfa) Im Rückblick nennt Johannes, was wirklich zählt. Da fallen die kleinen Widrigkeiten des Alltags kaum noch ins Gewicht und sind gar nicht erwähnenswert angesichts "der großen Liebe, die der Vater uns schenkt".

Das ist auch der Grund, warum Johannes seinen Brief schreibt: "Wir schreiben euch das, damit wir uns von ganzem Herzen freuen können." (Kap. 1,4 Hfa) Aber er bleibt nicht bei der Freude stehen. Seine Gedanken gehen weiter, über den Tag hinaus bis zur Wiederkunft Christi. In seiner Vorfreude malt er sich die Zusammenführung der Familie Gottes als eine persönliche Begegnung mit aus.

Nach dem vorauseilenden Höhenflug seiner Gedanken kehrt er zurück in die Gegenwart und zum Anliegen seines Briefes: "Wer diese Hoffnung hat, der meidet jede Schuld, so wie Christus ohne Schuld war." (V. 3 Hfa) Für Johannes ist es nicht vorstellbar, dass jemand die große Liebe Gottes, die uns eine herrliche Zukunft in Aussicht stellt, geringschätzen oder gar zurückweisen könnte. Er ist davon überzeugt, dass eine solche Hoffnung eine starke Triebfeder für eine neue Ausrichtung des Lebens auf den Willen Gottes ist.

Danke, Jesus, dass deine Gegenwart diesem Tag Hoffnung und Zukunft gibt!

Johannes Fiedler

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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