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Andacht vom 18.12.2012:

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16 (Hoffnung für alle)

Wieder ist es Advent geworden. Abends sind die Straßen weihnachtlich erleuchtet. In den geschmückten Geschäften werden die letzten Geschenke zum Fest gekauft und in den Heimen verbreitet sich der Duft frischgebackener Plätzchen. Man genießt die Abende bei Kerzenlicht - vielleicht mit einem guten Buch und einer Tasse Tee oder einem Spielabend mit Freunden - und freut sich auf die kommenden Festtage. In vielen Kirchen werden die Krippen wieder aufgestellt. Das erinnert mich an eine Geschichte von Karl Heinz Gries.

Es war kurz vor Heiligabend, als man feststellte, dass in einer Kirche das Christuskind aus der Weihnachtskrippe verschwunden war. Schnell machte man sich daran, eine neue Krippenfigur anzuschaffen, doch der Pastor meinte: "Lassen wir doch die Krippe leer. Vielleicht kommen die Leute zum Nachdenken und fragen nach Jesus." Und tatsächlich, viele fragten am Abend: "Wo ist das Jesuskind?" "Hat man vergessen, das Christkind in die Krippe zu legen?" "Gibt es das: Weihnachten ohne Jesus?" Die Antwort auf diese Fragen gab es dann in der Weihnachtspredigt.

"Unsere Krippe ist leer", begann der Pastor, "weil das Jesuskind verschwunden ist. Dem, der es hat, wünsche ich Gottes Segen und hoffe, dass er es ernst meint mit Jesus. Denn schon die Bibel sagt: ,Wer Jesus hat, hat das Leben. Wer Jesus nicht hat, der hat das Leben nicht.' [vgl. 1 Joh 5,12] Damit ist zwar nicht diese Figur oder irgendein Abbild des Herrn gemeint, sondern von ganzem Herzen an Christus zu glauben. Eigentlich ist es ganz richtig, wenn die Krippe leer ist, weil Jesus seit 2000 Jahren nicht mehr darin liegt. Genauso, wie er auch nicht mehr am Kreuz hängt, wo er das Erlösungswerk vollbracht hat. Schaut bitte noch einmal in die Weihnachtskrippe. Alles ist noch da: Maria, Josef, die Hirten und auch die Tiere. Nur Jesus ist verschwunden. Fast doch so, wie bei euch zu Hause, nicht wahr? Alles haben wir: eine Familie, einen bunten Weihnachtsbaum, teure Geschenke - aber sagt mir: Wo ist Jesus?"

Wenn Jesus mir nicht im Herzen geboren wurde und wenn ich ihm nicht täglich alle Räume meines Lebens öffne, nützt er mir gar nichts - und wenn ich 100 Mal im Jahr Weihnachten feiern würde!

Vera Syring

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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