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Andacht vom 02.01.2013:

Da forderte [Jesus] die Leute auf, sich auf die Erde zu setzen. Er nahm die sieben Brote und die Fische und sprach darüber das Dankgebet. Dann brach er die Brote in Stücke und gab sie seinen Jüngern; und die Jünger verteilten sie an die Menge. Alle aßen und wurden satt, und sie füllten sogar noch sieben Körbe mit dem Brot, das übrig blieb. Matthäus 15,35-37 (Gute Nachricht Bibel)

Matthäus berichtet (V. 32-39), dass um Jesus 4000 Männer, dazu Frauen und Kinder versammelt waren. Jesus belehrte sie und heilte die Kranken. In dieser einsamen Gegend harrten sie schon drei Tage ohne Essen aus, denn es gab keine Möglichkeit, Nahrung zu kaufen. Jesus empfand tiefes Mitleid für die vielen Menschen. Er heilte nicht nur, sondern gab ihnen auch leibliche Speise, indem er die kleine Menge von sieben Broten und einigen Fischen um ein Vielfaches vermehrte, sodass viele tausend Menschen satt wurden. Danach blieben immer noch sieben Körbe voller Brot übrig (V. 37). Welch ein Wunder!

Es gibt auf dieser Welt unzählige Menschen, die Hunger leiden, aber auch viel mehr, die Nahrung im Überfluss haben. Brot war damals ein Hauptnahrungsmittel, und ist es heute noch bei vielen Völkern. So gibt es bei uns etwa 200 Brotsorten.

Brot hat allerdings eine weitere Bedeutung: Jesus verglich sich selbst damit: "Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer dieses Brot isst, wird ewig leben; dieses Brot ist mein Fleisch, ich gebe es, damit die Welt leben kann." (Joh 6,51 NLB) Sein Brot zu essen meint, Jesus als den vom Himmel gesandten Lehrer anzunehmen, an ihn zu glauben und mit ihm zu leben. Es meint auch, sich mit seinem Leben und Wirken, seinem Willen und seinen Plänen zu beschäftigen, indem wir die Evangelien lesen und als geistliche Nahrung in uns aufnehmen (V. 63b). So bildet sich in unserem Herzen ein neues Verhältnis zu ihm. Er vergibt uns unsere Sünden durch sein Opfer am Kreuz und verändert uns zum Besseren.

So wie die Menschenmenge um Jesus durch das Brotwunder gesättigt wurde, gibt das geistliche Brot - Jesus - Nahrung für das ewige Leben (V. 51). Unsere Beziehung zu Gott wird durch ihn neu ausgerichtet und schließlich zur geistlichen Hauptsache in unserem Leben.

Hast du dich heute schon von diesem Brot ernährt?

Adam Schiller

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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