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Andacht vom 06.03.2013:

Wenn ich die Gute Nachricht verkünde, habe ich noch keinen Grund, mich zu rühmen. Ich kann ja gar nicht anders - weh mir, wenn ich sie nicht weitergebe! 1. Korinther 9,16 (Gute Nachricht Bibel)

Paulus, der ehemalige Christenverfolger, war begeistert dabei, den lebendigen Jesus Christus zu bezeugen. Der war ihm begegnet und Paulus hatte gewaltige Erfahrungen gemacht und erlebt, wie auch viele andere Menschen ihm gefolgt sind. Dabei blieb Paulus keinesfalls nur unter seinesgleichen, sondern machte sich auf, das Evangelium (die Gute Nachricht) allen Menschen zu verkünden. Er konnte nicht anders, weil seine Erfahrung und der Geist Gottes ihn dazu trieben.

Dieses Verkünden der Guten Nachricht war kein "Zuckerschlecken", was uns die Gefahren und offenen Anfeindungen zeigen, die er dabei in Kauf nahm: Fünfmal erhielt er je 39 Geißelhiebe, dreimal wurde er mit Stöcken geschlagen, einmal sogar gesteinigt; dreimal erlitt er Schiffbruch, war oft in Gefahr durch Flüsse, Räuber, in Städten und in der Wüste, auch unter "falschen Brüdern", litt Hunger und Durst und vieles andere (2 Kor 11,24-27). Warum ließ Paulus all das über sich ergehen? Sicher nicht aus Zwang! Das, was wir im Allgemeinen darunter verstehen, hätte sicher als Motivationskraft nicht ausgereicht. Es war ein spezieller Antrieb, der von der Dankbarkeit dafür, dass er selbst gerettet wurde und von der Liebe zu den Menschen, die es vom Untergang zu retten galt, ausgelöst wurde.

Und wie steht es mit uns heute? Der Auftrag, das Evangelium in Wort und Tat zu verbreiten, gilt auch uns (siehe Mt 28,19.20). Darüber, welche Form der Weitergabe am wirksamsten ist, muss man situations- und zeitbezogen entscheiden, jedoch nicht über den Auftrag an sich. Was sollte man daraus schlussfolgern, würden wir anderen Menschen die Gute Nachricht vorenthalten und somit Gottes Auftrag ignorieren?

Wer von der Liebe Gottes angesteckt ist, verspürt auch den Drang, sie zu leben und zu verkündigen. Wenn ich dann auch noch lese, wie intensiv Paulus sich in die Lage der verschiedenen Menschengruppen versetzte und auf sie einging, um möglichst viele für Christus zu gewinnen (1 Kor 9,19-23), fasziniert mich sein Vorbild umso mehr.

"Gerettetsein gibt Rettersinn". Daher empfinde ich es nicht als Zwang, meinen Glauben zu bezeugen und davon zu erzählen, was Gott alles für mich und in meinem Leben getan hat.

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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