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Andacht vom 18.03.2013:

Abraham aber sagte: "Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören." Er erwiderte: "Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren." Darauf sagte Abraham: "Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht." Lukas 16,29-31 (Einheitsübersetzung)

Jesus erzählte eine merkwürdige und missverständliche Geschichte: Ein armer und kranker Mann namens Lazarus liegt vor dem Palast eines sehr reichen Mannes. Doch dieser gibt dem Armen nicht das Geringste ab. Beide sterben. Lazarus kommt in "Abrahams Schoß", der Reiche aber leidet Qualen im Totenreich. Auch wenn er Hilfe von Abraham erbittet, muss der Reiche doch erkennen: Mein Schicksal ist nach dem Tod nicht mehr zu ändern. Die Moral von der Geschicht': Dein Verhalten auf Erden besiegelt dein ewiges Schicksal.

Das Gleichnis geht weiter: Der reiche Mann möchte, dass Lazarus von den Toten aufersteht und die Lebenden warnt, doch Abraham erteilt dem eine klare Absage.

Schon die Zeitgenossen Jesu forderten immer wieder Zeichen und Wunder zum Beweis seiner Glaubwürdigkeit. Auch heute suchen viele Menschen das Außergewöhnliche, Übernatürliche, ja Wunderbare in der Religion. Sie knüpfen sogar die Existenz Gottes daran. Vor Jahren sagte ein junger Mann, Atheist seiner Aussage nach, zu mir: "Ich würde ja an Gott glauben, wenn jetzt hier eine Lichtgestalt vom Himmel auf die Erde käme." Damals bedauerte ich, dass dies nicht geschah, heute bin ich mir sicher, dass er auch nach einer solchen Erscheinung nicht geglaubt hätte.

Das Zeugnis der Bibel reicht aus. Alles, was zum Glauben an Gott und für ein christliches Leben nötig ist, wurde darin offenbart. Wem das nicht reicht, der glaubt auch nicht, wenn selbst Tote auferstehen würden.

Zu diesem Gleichnis gibt es noch einen dramatischen Bezug: Es ist tatsächlich ein Lazarus (der Bruder von Marta und Maria) von den Toten auferstanden - und was war die Folge? Diejenigen, die nicht an Jesus glauben wollten, taten es auch nach dieser Auferweckung nicht, sondern wollten Jesus sogar töten (Joh 11,53). Was in der Heiligen Schrift steht, reicht vollkommen aus, um zum Glauben an Gott zu kommen (Joh 20,31).

Roland E. Fischer

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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