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Andacht vom 19.05.2013:

Dein Name werde geheiligt. Matthäus 6,9c

Viele Jahre hatte ich einen großen Aufkleber an der Heckscheibe meines Autos, der auf Jesus hinwies, d. h. ich bezeugte damit, dass ich an ihn glaubte. Wenn ich im Verkehr gedrängelt habe, war es mir sehr peinlich, dass mein Hintermann den frommen Spruch am Auto lesen konnte.

Wie die Menschen in meinem Umkreis von Gott reden, hat durchaus auch etwas mit mir zu tun. Als gläubiger Mensch bin ich Gottes "Botschafter". Kann ich Christus bekennen und gleichzeitig unversöhnlich sein oder gar betrügen? Das passt nicht zusammen.

Wir können durch unsere Lebensführung dazu beitragen, dass der Name Gottes in unserem Bekanntenkreis geehrt wird. Ich bete ganz bewusst darum, dass mir das gelingt.

Im Gottesdienst freue ich mich, dass ich den Namen Gottes im Lied loben oder zu seiner Ehre beten kann. In unseren Gemeinden gibt es als Teil des Gottesdienstes ein Bibelgespräch, bei dem wir unsere Gedanken über Gott und sein Wort austauschen. Zufrieden bin ich mit dem Verlauf eines solchen Gesprächs nur dann, wenn uns am Ende die Größe und Erhabenheit unseres Vaters im Himmel neu bewusstgeworden ist.

Gott heiligte seinen Namen durch die Hingabe seines Sohnes. Das war allein sein Beitrag zur Errettung der Menschen aus Vergänglichkeit und ewigem Tod. An der Weitergabe dieser Rettungsbotschaft sind wir aber als Menschen beteiligt.

Christliche Eltern geben ihren Glauben und die Art, wie sie Gott verehren, bewusst und unbewusst an ihre Kinder weiter, und diese wieder an ihre Kinder. So hat mir auch meine Mutter von Jesu Opfer am Kreuz erzählt und mich das Beten gelehrt. Wo stehe ich in dieser Kette der Übermittler der Gottesverehrung? Wenn ich bete: "Dein Name werde geheiligt!", bete ich gleichzeitig um Kraft und Ideen, wie und was ich selbst dazu beitragen kann, dass diese Bitte in Erfüllung geht.

Es trägt auch zur Heiligung des Namens Gottes bei, wenn Christen sich einsetzen, um die Not Anderer zu lindern. Ich freue mich über die verschiedenen Hilfsorganisationen - gleich welcher Kirche -, die helfen, Not zu lindern, und die es dadurch können, dass viele Menschen bereit sind zu teilen, abzugeben und zu spenden.

Gott segne alles, was dazu beiträgt, dass sein Name in unserer Zeit geheiligt werde, und auch alle, die sich daran aktiv beteiligen.

Harald Weigt

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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