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Andacht vom 27.10.2013:

Und so kamen wir nach Rom. Dort hatten die Brüder von uns gehört und kamen uns entgegen bis Forum Appii und Tres-Tabernae. Als Paulus sie sah, dankte er Gott und gewann Zuversicht. Apostelgeschichte 28,14b.15

Viele von uns haben es schon im Auslandsurlaub erlebt, wie schön es ist, in einem fremden Land von Glaubensgeschwistern herzlich empfangen zu werden und in einer Gemeinde sich wie zu Hause zu fühlen.

Welch ein Empfang für Paulus in einer fremden Stadt! Er betrat sie als Gefangener. Schon lange hatte er sich danach gesehnt, nach Rom zu kommen (Röm 1,11.12). Der Herr hatte ihm bestätigt, dass er in Rom sein Zeuge sein würde (Apg 23,11). Er wollte- wie an vielen anderen Orten - die frohe Botschaft von Jesus verkündigen. In Rom war man auf die Ankunft von Paulus vorbereitet; sie hatten von ihm gehört und gingen ihm entgegen. Er wurde aufgenommen als ein Bruder in Christus.

Bruderschaft ist ein Geschenk Gottes, das uns miteinander ohne Ansehen der Person verbindet. Bruderschaft lässt uns Anteil nehmen am persönlichen und geistlichen Leben des Anderen. Es entsteht dabei eine Beziehung, die nicht nur eine kurze Zeit währt. Es ist gut zu wissen, dass besonders in schwierigen Situationen Schwestern und Brüder mit einem ermutigenden Wort und treuem Gebet da sind.

Für Paulus war diese Begegnung mit den Brüdern aus Rom eine Glaubensstärkung. Als er sie sah, dankte er Gott. Die Worte der Dankbarkeit, die er so oft in seinen Briefen ausdrückte, wurden nun ganz persönlich durch die Begegnung mit den Brüdern. Sein Herz war von tiefer Freude und mit Dank erfüllt. Selbst in schwieriger Zeit überwinden der Glaube an Gott und die Bruderschaft in Christus manche Not. Paulus gewann durch die Begegnung mit den Brüdern neue Zuversicht.

Jeder hat in seinem Leben Stunden, in denen man Ermutigung oder Trost braucht. Da erleben wir, dass Brüder und Schwestern zu Dienern Gottes werden, um uns aufzurichten und zu stärken. Wir leben nicht nur von der Gewissheit, dass Jesus nahe ist, sondern erfahren sie praktisch durch die Schwestern und Brüder. Es ist ein Nehmen und Geben. Wohl uns, wenn wir - wie die Brüder aus Rom - bereit sind, dem Anderen zu dienen, damit er in jeder Lebenslage erfährt, dass er nicht allein ist, sondern durch die Geschwister im Glauben getragen und gehalten wird.

Siegfried Öhler

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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