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Andacht vom 29.11.2013:

Und als [Jesus] aus dem Tempel ging, sprach zu ihm einer seiner Jünger: "Meister, siehe, was für Steine und was für Bauten!" Und Jesus sprach zu ihm: "Siehst du diese großen Bauten? Nicht ein Stein wird auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde." Markus 13,1.2

1943 sagte der Vorsitzende von IBM, dass es vielleicht auf der ganzen Welt einen Bedarf für fünf Computer gäbe. Die Plattenfirma Decca wird sich lange über ihre Einschätzung jener vier Jungs aus Liverpool geärgert haben, denen sie bescheinigten, dass der Sound nicht stimme und Gitarrenmusik out sei. Die vier wurden später unter dem Namen "The Beatles" berühmt.

Ähnlich - aber in umgekehrter Richtung - hat es wohl im Nachhinein auf die Jünger gewirkt, wenn sie sich daran erinnerten, dass sie die Zerstörung des Tempels für unmöglich gehalten hatten. Es waren ja nicht irgendwelche Steine, sondern tonnenschwere. Wenn auf irgendetwas Verlass war, dann auf den Bestand des Tempels - vor allem, weil es Gottes Tempel war!

Was werden sie wohl gedacht haben, als knapp 40 Jahre später der Tempel zerstört wurde? Jesus hatte Recht gehabt. Aber da wussten sie schon aus eigener Erfahrung: Jesus ist der Herr über die Weltgeschichte und damit auch der Herr über das eigene Leben. Vierzig Jahre später konnten diese Jünger auf ein Leben mit Jesus an ihrer Seite zurückblicken und hatten erkannt: Es sind nicht die großen Steine des Tempels oder der Fels, auf dem er gebaut ist, was Bestand hat, sondern das alles wird übertroffen von der Macht Gottes in Jesus Christus.

Einer seiner Jünger - so der Text - staunte über den massiven Tempel, aber Jesus sagte nur: Das hat keinen Bestand. Dann führte er das aus. Kein politischer Bestand, kein sozialer, nicht einmal auf die natürlichen Gegebenheiten kann man sich verlassen. Am Ende nannte Jesus die zwei Dinge, die nicht vergehen werden: "dieses Geschlecht" (also die Menschheit) und "meine Worte" (V. 31).

Auch in unserem Leben sollten wir lernen, die Dinge nach ihrer Beständigkeit zu ordnen. Dazu müssen wir umdenken lernen. Was nach Jesus die höchste Beständigkeit hat, sind Menschen und das Wort Gottes, nicht Bauwerke oder andere Dinge. Jesus hat es uns vorgelebt: Er hat auf Menschen gesetzt, um seine Gemeinde zu bauen. Und das einzige Werkzeug, das sie hatten und haben, ist das Wort Gottes. Lasst uns heute auf Menschen zugehen und ihnen ein Wort Gottes sagen. Es hat Bestand.

Dennis Meier

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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