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Andacht vom 13.03.2014:

Ich [Jesus] bitte aber nicht allein für [die Jünger], sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Johannes 17,20-21

Ein bekanntes Wort lautet: "Einigkeit macht stark!" Das war auch der Wunsch von Jesus für seine Jünger, als er diese Bitte im sogenannten "hohenpriesterlichen Gebet" (Joh 17) mehrfach an seinen Vater richtete. Kurz zuvor hatten sie darüber gestritten, wer von ihnen als der Größte galt (Lk 22,24). Wie sollten sie mit dieser Gesinnung den Menschen die Botschaft der Versöhnung glaubhaft verkündigen können? Jesus wusste, dass dies nur gelingen konnte, wenn die Jünger und seine späteren Nachfolger untereinander so eins würden, wie er es mit seinem Vater ist.

Als die Jünger nach der Himmelfahrt von Jesus "alle einmütig im Gebet" zusammen waren (Apg 1,14a), empfingen sie zu Pfingsten den Heiligen Geist (Apg 2,1-4). Paulus erklärte diese Einheit so: "Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war." (Phil 2,5 EB) Damit setzte er die Priorität ganz klar: Es kommt nicht zuerst darauf an, dass wir immer einer Meinung sind, sondern dass wir miteinander im Geiste Jesu umgehen.

Schon die Geschichte der Urgemeinde (Apg 15,7) und auch das Leben des Paulus (Apg 15,39) zeigen, dass es mitunter Spannungen und heftige Diskussionen gab, ehe eine Lösung für manches Problem gefunden wurde. In einem Fall korrigierte selbst der Apostel Paulus seine Meinung und gab das öffentlich zu (2 Tim 4,11; vgl. Apg 15,37-39).

Auch heute erleben wir, dass Gläubige wegen unterschiedlicher Meinungen nicht mehr miteinander reden und arbeiten. Das ist tragisch und gibt Gegnern der Gemeinde Anlass zu spotten. Jesus aber wünscht nichts sehnlicher, als dass wir unseren Stolz aufgeben und durch unser Leben diese Einheit fördern.

Ellen G. White beschrieb das so: "Ein gottseliges Leben, ein tägliches Vorbild in Unbescholtenheit, Sanftmut und selbstloser Liebe wird eine lebendige Erläuterung der Lehren des Wortes Gottes sein, dem sich nur wenige widersetzen können." (Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Bd. II, S. 281) Das dürfen wir in der Gemeinde üben und auch unser Nächster soll heute etwas davon spüren.

Günter Schlicke

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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