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Andacht vom 16.03.2006:

Geliebt werden ...

Ihr Väter, seid liebevoll zu euren Kindern, damit sie nicht ängstlich und mutlos werden. Kolosser 3,21 (Hoffnung für alle)

Wenn ich diese Aussagen von Paulus lese, bin ich dankbar, dass er meinen Eltern diesen Satz - der sicher für Väter und Mütter gilt - nicht hätte sagen müssen. Einen Mangel an Liebe und Geliebt werden kann ich wirklich nicht beklagen und dafür bin ich sowohl meinen Eltern als auch Gott von Herzen dankbar.

Welches Privileg mir in einer liebevollen Erziehung durch Vater und Mutter zuteil geworden ist, merke ich im Blick auf heutige Familienstrukturen. Da gibt es ganze Klassenverbände mit rund 25 Schülern, von denen nur ein Kind (!) in einer Familie aufwächst, in der Vater und Mutter noch als Ehepaar unter einem Dach leben.

Die Eltern sind unersetzliche Bezugspersonen und doch muss oft einer der beiden vom anderen ersetzt werden. Nein, ich will weder die Alleinerziehenden noch diejenigen, die keine Lebensgemeinschaft mit ihren Kindern bilden, be- oder gar verurteilen. Ich möchte ermutigen, den Kindern mit aller Liebe zu begegnen. Denn das Geliebtwerden vermittelt auf die eindrucksvollste Weise, was Gott für uns empfindet und wie er mit uns umgeht. Der Umgang der Eltern mit ihrem Kind prägt nicht nur die Liebesfähigkeit sich selbst und anderen Menschen gegenüber, sondern auch das Gottesbild.

Was für ein Missgeschick mir auch passiert war, was ich auch für Dummheiten angestellt hatte, ich bin meinen Eltern nie mit Angst begegnet. Zu keinem Zeitpunkt meines Lebens fehlte mir der Mut, ihnen zu sagen, was mich bewegt oder was ich für Fehler gemacht habe. Aus diesem Erleben heraus kann ich auch Gott auf die gleiche Weise begegnen. Das hat als Kind begonnen und sich auch im Erwachsenenalter nicht verändert. Was für ein Geschenk Gottes (und meiner Eltern)!

Jesus sagt über die Zeit vor seiner Wiederkunft, dass die Liebe in vielen Menschen erkalten wird (Mt 24,12). Sie nimmt ab, verlischt. Um so mehr sind wir alle aufgefordert, liebevoll miteinander umzugehen und Liebe weiterzugeben; in besonderem Maße an die Kinder. Auch wenn wir keine eigenen haben, können wir Väter und Mütter doch darin unterstützen, Kindern menschliche und auch göttliche Liebe zu vermitteln.

Sandra C Wieschollek

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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