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Andacht vom 27.06.2007:

Essen für die Seele

[Jesus sprach:] Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt. Johannes 6,51

Mit dieser Aussage erhebt Jesus Christus einen hohen Anspruch und macht uns zugleich ein unüberbietbares Angebot. Wir alle sind auf das tägliche Brot angewiesen und bleiben bis an unser Lebensende davon abhängig. Wo es an Brot, d. h. an Nahrung mangelt, sind Schwäche, Siechtum und Tod die Folgen. Wenn Brot dagegen in ausreichendem Maße vorhanden ist, kann sich gesundes Leben entfalten.

Jesus benutzt den Begriff "Brot" im übertragenen Sinne als Bild für die geistliche Nahrung des Menschen. Er will damit sagen: Was das irdische Brot für euer körperliches Leben ist, das bin ich für euer geistliches Leben. Und er verspricht: "Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten." (Jo 6,35)

Weder die Juden in der Synagoge von Kapernaum noch der größte Teil seiner Anhänger konnten akzeptieren, was Jesus mit seiner Rede sagen wollte. Die einen waren empört über seinen Anspruch und die Anmaßung, die sie in seinen Worten sahen. Die anderen reagierten mit Unverständnis und murrten: "Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?" (V. 60) Im griechischen Text steht an dieser Stelle ein Wort, das nicht etwa "schwer zu verstehen" bedeutet, sondern "schwer zu ertragen".

Hier zeigt sich eine Tatsache, deren Wahrheit sich zu allen Zeiten erwiesen hat. Zumeist wird Jesus nicht aus intellektuellen Gründen abgelehnt, sondern seiner radikalen Forderungen wegen. Die Zuhörer hatten verstanden, dass Jesus gesagt hatte, er sei das Leben selbst und das "Brot, das vom Himmel gekommen ist". Die Schwierigkeit bestand für sie jedoch darin, diese Wahrheit mit all den sich daraus ergebenden Konsequenzen anzuerkennen. Das bedeutete nämlich, sich gänzlich von Jesus abhängig zu machen, ihn selbst in sich aufzunehmen, aus der Verbindung mit ihm zu leben (siehe V. 53-58).

Bis heute scheiden sich an Jesus Christus die Geister. Seine Einladung abzulehnen und seiner Aufforderung nicht zu folgen, bedeutet, das ewige Leben zu verlieren. Wer Jesus dagegen in sein Leben aufnimmt und sich von ihm geistlich ernährt, hat das Leben - wahres, wirkliches Leben hier und in der zukünftigen Welt.

Reinhold Paul

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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