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Mehr als ein Freund | TopLife.at
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Erschienen in:Top Life Magazin 00

Mehr als ein Freund

Auf der Flucht vor einem Freund.

Ein Bauer, der einige schlechte Jahre hinter sich hatte, entschloss sich zur Bank zu gehen und mit dem Filialleiter zu sprechen. "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Welche möchten Sie zuerst hören?" fragte er den Banker. "Fangen wir mit der schlechten an, damit wir's hinter uns haben", meinte der. "Gut. Wir hatten ja eine katastrophale Dürre und zudem noch den rapiden Preisverfall. Deshalb kann ich in diesem Jahr nichts von meiner Hypothek abzahlen, weder Tilgung noch Zinsen." "Hm. Das ist wirklich schlecht", brummte der Banker. "Ach", meinte der Bauer, "es kommt noch schlimmer. Ich kann auch den Kredit, der für meine neuen Maschinen nötig war, nicht zurückzahlen. Tilgung nicht und Zinsen auch nicht." "Oh, das ist ja wirklich schlimm", stöhnte der Finanzmensch. "Aber das ist noch nicht alles. Sie haben mir ja auch einen Kredit gegeben für Saatgut und Dünger. Den kann ich genauso nicht zurückzahlen, keine Tilgung, keine Zinsen." "Das ist ja furchtbar", rief der Banker aus. "Schluss mit den schlechten Nachrichten. Sagen Sie mir endlich eine gute!" Da lächelte der Bauer gönnerhaft: "Die gute Nachricht ist: Ich bin bereit, weiter mit Ihnen im Geschäft zu bleiben." aus "Healing Grace" Nun, "mit solchen Freunden - wer braucht da noch Feinde?" möchte man augenzwinkernd fragen. Wenn wir das Strickmuster von den guten und den schlechten Nachrichten einmal auf unsere heruntergewirtschaftete Welt übertragen, so bleibt's dabei: Es gibt eine gute Nachricht. "Die gute Nachricht ist ..., dass ungeachtet dessen, dass wir völlig abgewirtschaftet haben, Gott weiter mit uns ,im Geschäft' bleiben will." Seamands, ebd, S. 108

Wir sind eingeladen

Längst bevor die BeeGees mit ihrem Titel "Run to Me" (Kommt her zu mir) die Charts eroberten, rief Jesus Christus den Menschen zu: "Kommt her zu mir!" Im Zusammenhang liest sich das so: "Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben." Matth. 11, 28 hfa Woher hatte Jesus die Vollmacht, das im Namen Gottes zu erklären? "Mein Vater hat mir alle Macht gegeben. Nur der Vater kennt den Sohn. Und kein Mensch außer dem Sohn kennt den Vater - es sei denn, der Sohn zeigt ihm den Vater." Matth. 11, 27; hfa Das bedeutet nichts anderes, als dass Jesus sich im Namen Gottes an die gesamte Menschheit wendet. Ist "Friede" nicht etwas, wonach sich im Grunde jeder sehnt? Gott bietet allen Menschen beständige Freundschaft an. Er hat sich entschieden, mit uns zu leben und sogar für uns zu sterben. Das ist ein unwiderlegbarer Beweis der Liebe Gottes zu uns, also zu denen, die längst "abgewirtschaftet" haben.

Die schlechte Nachricht

Aber das ist nicht alles. Wir müssen realistisch bleiben und uns auch der schlechten Nachricht stellen. Der Prophet Hesekiel hat sie in einer Zeile zusammengefasst: "Nur wer sündigt, muss sterben." Hes. 18, 20 hfa Das ist knapp und klar. Man sagt so leicht hin: "Es gibt zwei Dinge, auf die man sich verlassen kann - den Tod und die Steuern." Man manchen Leuten gelingt es zwar, sich um die rechtmäßigen Steuern zu drücken, doch beim Tod gelingt das nicht. Der Prophet spricht die schlechte Nachricht klipp und klar aus. Es gibt kein Entkommen. Was Hesekiel in seinem Spruch zum Ausdruck bringt, ist im Grunde genommen nichts anderes, als dass wir zum Tode verurteilt sind. "Wer sündigt, muss ..." - nicht könnte oder wird möglicherweise - nein, "muss sterben." Das heißt allerdings auch im Umkehrschluss: Wer nicht sündigt, braucht nicht zu sterben! Im Neuen Testament steht: "Denn der Sünde Sold ist der Tod." Römer 6, 2.3 Wer könnte jetzt durchatmen, weil er nicht - nie - gesündigt hat? Wieder trifft es uns alle: "Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte." Römer 3, 23 hfa Kennt der Text irgendwelche Ausnahmen? Nicht eine. Es spielt keine Rolle, ob wir reich, arm, gebildet oder ungebildet sind oder aus welcher Kultur wir kommen. ALLE haben gesündigt. Das bedeutet auch, dass wir alle zum Tode verurteilt sind.

Sünde - eine zerstörerische Kraft

In jedem der zitierten Bibelverse kommt in irgendeiner Form das Wort "Sünde" vor. Was ist das eigentlich? Eine sehr klare Erläuterung besagt: "Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit." 1. Joh. 3, 4; Rev. Elbf Der Historiker Arnold Toyn-bee hat als eine Ursache für den Untergang einer Kultur die Gesetzlosigkeit genannt. Wie wirkt sich das aus? Wer sündigt, hat sich "vom Gesetz losgelöst", übertritt das Gesetz der Liebe Gottes. Und wenn man weiter darüber nachdenkt, wird deutlich: Sünde beschädigt das Verhältnis zu anderen. Wieso? Das Gesetz hat immer den Schutz von Beziehungen im Auge; es schützt die Beziehung zu Gott und die Beziehungen, die wir als Menschen untereinander haben. Wenn wir nun vom "Gesetz los sind", gehen auch unsere Beziehungen in die Brüche. Kein Wunder, dass Sünde so schlimme Folgen hat.

Vielleicht wird der Sachverhalt durch ein Beispiel verdeutlicht: Ein junger Hebräer war von seinen Brüdern aus Neid in die Sklaverei Ägyptens verkauft worden. Dieser junge Mann hatte sich entschlossen, unter keinen Umständen das gute Verhältnis zu Gott zu zerstören. Ein hoher ägyptischer Beamter namens Potiphar kaufte den Sklaven. Der junge Mann erwies sich als außerordentlich tüchtig und brachte es weit in der Hierarchie unter den Sklaven seines Herrn. Schließlich war er derjenige, der ganz oben auf der "Leiter" stand. Damit rückte er auch ins Blickfeld der Begierde von Frau Potiphar. Der Bericht schildert Joseph als einen ansehnlichen jungen Mann. Es dauerte nicht lange, bis Joseph den heißen Atem der Frau an seinem Ohr spürte, in das sie die verführerische Einladung hauchte: "Komm, schlaf mit mir." Der Bericht dazu ist im 1. Mosebuch, Kapitel 39 nachzulesen.

Joseph war ein normaler junger Mann, in dessen Körper die gottgegebenen Hormone die ebenso von Gott gegebene sexuelle Reaktion hervorrufen konnten. Die Geschichte Josephs ist in Tausenden von Filmen unserer Zeit nachgespielt worden, - nur dass sie dort meist anders endet, als in der Bibel berichtet: "Er (Joseph) weigerte sich aber und sprach zu ihr: Siehe, mein Herr kümmert sich, da er mich hat, um nichts, was im Hause ist, und alles, was er hat, das hat er unter meine Hände getan. Er ist in diesem Hause nicht größer als ich, und er hat mir nichts vorenthalten außer dir, weil du seine Frau bist. Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und gegen Gott sündigen?" 1. Mose 39, 6-9

Verschmähte "Liebe" schlägt leicht in Hass um. Die Reaktion der Frau hätte Joseph fast das Leben gekostet! Doch für unsere Betrachtung ist es interessant, wie Joseph seine Entscheidung begründet. Wie lautet seine Antwort? Wie sollte ich ... gegen dich sündigen? Oder ... gegen deinen Mann sündigen? Oder ... gegen mich sündigen? Er hat es richtig gesehen, indem er sagte: ... gegen Gott sündigen! Letztlich zerstört und belastet unsere Sünde das Verhältnis zu Gott. Sünde ist Gesetzlosigkeit. Das Gesetz Gottes aber bemüht sich um unsere Beziehungen, auch und besonders um die Beziehung zu Gott. "Ihr meint wohl, der Herr sei zu schwach, um euch zu helfen, und dazu noch taub, so dass er eure Hilferufe gar nicht hört. O nein! Eure Schuld - sie steht wie eine Mauer zwischen euch und eurem Gott! Eure Sünden verdecken ihn, darum hört er euch nicht." Jesaja 59, 1-2; hfa Wir stellen fest: Sünde ist, was von Gott trennt, aber nicht in dem Sinne, dass Gott sich von uns trennt. Andersherum: Ich schneide mich selbst ab von Gott. Sünde hat nichts damit zu tun, dass Gott sich rächt, sondern Sünde ist das Zeichen dafür, dass ich ihn ablehne! Wir sind es, die die Tür zugeknallt haben und weggelaufen sind.

Gott wirbt um uns

Wie aber reagiert Gott darauf? Reibt er sich die Hände oder zuckt er mit den Schultern und sagt: "Selber schuld?" Keinesfalls. Adam und Eva lehnten sich gegen den Schöpfer und sein Gesetz auf. Sie schnitten die Beziehung zu Gott ab, indem sie wegliefen. Doch wie sorgsam reagierte Gott darauf als Schöpfer und Freund: "Und sie hörten Gott den HERRN ... Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes ... Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?" 1. Mose 3,8 "Wo bist du, Adam - wo bist du?" Immer wieder begegnet uns dieser suchende Gott in der Bibel, der nach seinen aufsässigen Kindern Ausschau hält. Eine Nebenwirkung der Sünde sollten wir nicht übersehen: Sünde löst Angst in uns aus, Angst vor Gott. Sünde verzerrt die Perspektive. Sie will uns glauben machen, man könne nicht zu Gott gehen, sondern müsse vor ihm fliehen. Auf diese Täuschung fielen Adam und Eva herein, und deshalb versteckten sie sich. Seither sind Menschen immer wieder auf der Flucht vor Gott. Ich habe nahezu alle bedeutenden Heiligtümer der großen Weltreli-gionen gesehen und kann sagen, dass die Religionen sämtlich im Schatten dieser Furcht stehen, selbst das Christentum. Es spielt keine Rolle, wie sehr wir uns anstrengen: Die Sünde vergiftet uns mit Schuldgefühlen und Angst. Es gibt Menschen, die in ihrer Selbstsicherheit meinen, Gott ignorieren zu können und ihn nicht ehren zu müssen. Sieht man jedoch genauer hin, so ist diese Selbstsicherheit oft nur ein Mäntelchen, um Schuldgefühle und Ängste zu verstecken.

Wer ist schuld?

"Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum, und ich aß. Da sprach Gott der HERR zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, so dass ich aß." 1. Mose 3, 11-13 Das so genannte "Schuldverschiebe-Spiel" ist für uns Menschen geradezu selbstverständlich! Der Mensch als Einzelindividuum ist ja heute an nichts mehr schuld. Es sind immer die anderen: die Regierung, die Schule, die Eltern, der Chef, die Kinder, die Frau, der Mann, die Reichen, die Armen ... Jeder empfindet sich als Opfer, das sich selbst bedauert. Uns ist dieses Verhalten schon in Fleisch und Blut übergegangen. Sünde reizt geradezu, sich selber zu rechtfertigen. Angefangen hatte das mit Luzifer, der Eva einflüsterte: "Gott ist schuld!" Einmal auf dieses Gleis geraten, fiel auch Adam und Eva nichts anderes ein. Gott redete mit Adam, und der zeigte sofort auf Eva. Gott spielte scheinbar weiterhin mit und wandte sich an Eva. Die hatte die neue Technik schnell gelernt und wies auf die Schlange.

Das unglaubliche Opfer

Wenig später in der Geschichte folgte ein eigentümlicher Vorgang, der uns zu denken geben sollte: "Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an." 1. Mose 3, 21 Wo hatte Gott plötzlich die Felle her? Da mussten doch Tiere gestorben sein! Wieso aber sterben Tiere im Paradies, wo es doch keinen Tod gibt? Die Antwort liegt auf der Hand. Unschuldige Geschöpfe mussten sterben, geopfert werden, damit die Schuld des Menschen bedeckt werden konnte. Recht besehen gibt Gott bereits hier einen Hinweis darauf, was für einen Preis er eines Tages zahlen würde, um die gefallene Menschheit zu retten. Später gewinnt die Andeutung aus dem 1. Mosebuch an Deutlichkeit durch die Weissagung des Propheten Jesaja: "Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. ... Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn." Jesaja 53, 4-6 Das Neue Testament lässt nicht den geringsten Zweifel daran, wer mit dem Opferlamm gemeint ist: "Unsere Sünden hat er (Christus) ans Kreuz hinaufgetragen mit seinem eigenen Leib. Damit sind wir für die Sünden tot und können nun für das Gute leben. Durch seine Wunden seid ihr geheilt worden!" 1. Petrus 2, 23. 24; GN Was Jesus durchlitten hat, ist wahrlich keine Kleinigkeit. Alle vier Evangelien erzählen ausführlich von den Ereignissen um den Tod Jesu Christi: "Und sie brachten ihn zu der Stätte Golgatha, das heißt übersetzt: Schädelstätte. Und sie gaben ihm Myrrhe in Wein zu trinken; aber er nahm's nicht. Und sie kreuzigten ihn. ...Und die vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe ... Und zur sechsten Stunde kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und zu der neunten Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Markus 15, 22-34

Schrei in der Dunkelheit

Vielleicht erinnert sich mancher an den Bericht von einem Flugzeugabsturz. Man hatte die so genannte "Black Box" ausgewertet, und es war bewegend, die letzten Worte des Piloten zu vernehmen. Da hörte man ein "Mein Gott ...", bevor das Klicken als Zeichen des Aufschlags verhallte. Die Berichte der Bibel machen deutlich, dass der Tod Jesu noch etwas anderes war als ein rein physiologisches Geschehen. Der Satz "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" bedeutet mehr als nur Todesangst. Was Jesus ausrief, war Ausdruck des abgrundtiefen Entsetzens und der Schmerzen, die er durchlitt, als er die Sünde der Welt auf sich nahm. Mit seinem Tod bezahlte er den Preis für die Auflehnung der gesamten Menschheit. Das tat er, um uns zu retten. Der Schrei Jesu war Ausdruck dafür, dass er das schreckliche Ausmaß der Sünde mit allen Konsequenzen am eigenen Leib spürte. Sünde scheidet von Gott, und zwar auf ewig.

Ewiges Leben als Angebot

Am Kreuz von Golgatha brachen zwei Herzen: das des Vaters und das des Sohnes. Wir haben es in der Bibel nicht mit einem zornigen Vater zu tun, der von einem bittenden Sohn besänftigt werden müßte. Gott versuchte durch Jesus Christus, seine davongelaufenen Kinder liebevoll werbend zurückzurufen. Das war der Grund, weshalb Gott in Christus auf diese Erde kam. Freiwillig bezahlte er mit seinem Leben die Strafe für die Übertretung des Gesetzes, die seine Kinder heraufbeschworen hatten. In Jesus begibt sich Gott selbst in die Tiefe des ewigen Todes. Hier mag mancher einwenden: "Aber wieso denn? Christus ist doch keinen ewigen Tod gestorben! Hat er nicht am Ende noch ausgerufen ,Es ist vollbracht!'? Und waren seine letzten Worte nicht ,Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist'? Wie ist er da einen ewigen Tod für unsere Sünden gestorben?"

Die Frage ist berechtigt. Ich will versuchen, sie mit einer Geschichte zu beantworten. Sie handelt von einem Jungen, der furchtbar krank war. Die Krankheit war so schlimm, dass die Ärzte meinten, es gebe keine Überlebensschance, wenn sich nicht ein Spender mit einer bestimmten Blutgruppe finden ließe. Die ganze Familie wurde getestet, und es stellte sich heraus, dass die kleine Schwester als einzige die genetischen Bedingungen erfüllte. Ihr Knochenmark war notwendig, um das Leben des Jungen zu retten. Ärzte und Eltern erklärten dem kleinen Mädchen alle Einzelheiten und fragten, ob sie bereit wäre, dem Bruder eine Knochenmarkspende zu geben. Sie antwortete nicht sofort; man merkte, wie es in ihrem Kopf arbeitete. Schliesslich schaute sie Eltern und Ärzte an und nickte. Ja, sie würde ihr Knochenmark dem Bruder spenden. Sie wurde in das Krankenzimmer gefahren, und man traf alle Vorbereitungen für die Entnahme des Knochenmarks. Der Arzt erklärte den Vorgang und sagte ihr auch, wann es weh tun würde. Es schien eine Ewigkeit zu vergehen, bis das Knochenmark entnommen und die Kleine entsprechend versorgt wieder zu ihren Eltern gebracht werden konnte. Als der Vater sie umarmte, schaute sie ihm ins Gesicht und fragte mit Tränen in den Augen: "Vati, wann werde ich jetzt sterben?" Der Vater sah verdutzt auf seine Tochter. Und dann traf es ihn wie ein Blitz: Sein kleines Mädchen hatte den ganzen Prozess der Knochenmarkentnahme in dem Gedanken durchlitten, dass sie danach sterben würde! Ihr Ja hatte für sie bedeutet: Ich gebe mein Leben für meinen Bruder.

Ist das kleine Mädchen gestorben? Ja, zwar nicht physisch, aber in ihrem Denken. Denn unter diesem Gesichtspunkt hatte sie ihre Entscheidung getroffen. Wenn ich mich an diese Geschichte erinnere, höre ich zwischen den Zeilen die Geschichte eines gottverlassenen Mannes, der an einem rohen Holzkreuz hing, höre den Schrei in der Dunkelheit, nehme die tiefe Liebe wahr, die zu dieser Entscheidung geführt hat: Damit alle gerettet werden, bin ich bereit, für immer zu sterben. Ist es uns klar, mit was für einem Gott wir es zu tun haben? Er trug unsere Schuld und erlitt unseren Tod, damit wir leben können!

"Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3, 16; hfa Eine bessere Nachricht gibt es nicht. Einen besseren Freund kann man sich nicht wünschen.

 

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