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Andacht vom 15.04.2007:

Alt raus, neu rein!

Belügt einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bilde dessen, der ihn erschaffen hat. Kolosser 3,9.10 (Elberfelder)

An den Bundesstraßen stehen an manchen Stellen Plakate der Verkehrswacht mit dem knappen Text: "Mensch, alles egal? - Verantwortung!" Ich bringe diesen Hinweis nicht nur in Verbindung mit dem Straßenverkehr, sondern er erinnert mich zugleich an eine biblische Aussage: "Gott schuf den Menschen zu seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn." (1 Mo 1,27 EB) Wie oft haben wir über dieses Wort schon nachgedacht? Worin besteht unsere Gottebenbildlichkeit? Wie kann sie im täglichen Leben sichtbar werden - zum Beispiel im Straßenverkehr?

Die Abendprogramme des Fernsehens sind voll vom Schrott der Unfallfahrzeuge und von Verletzten und Toten wilder Verfolgungsjagden in den Krimiserien. Wer glaubt, dass sich das nicht auch auf das Verhalten des normalen Autofahrers auswirkt, ist wohl naiv. Jeder, der morgens zur Hauptverkehrszeit mit dem Fahrzeug auf der Straße ist, kennt die verrohten Sitten des Verkehrs.

Keine Frage, es gibt eine Menge rücksichtsvoller und verantwortungsbewusster Autofahrer. Aber es gibt eben auch die anderen. Sie rasen und drängeln, scheuen sich nicht vor riskanten Manövern, überholen rechts und quetschen sich wieder links in die kleinste Lücke. Abgesehen davon, dass solche Fahrweise rücksichtslos und strafbar ist, bringt sie so gut wie nichts. Aber das scheint die Leute nicht zu kümmern. Auch nicht, dass der Straßenverkehr durch sie noch gefährlicher wird, als er es ohnehin schon ist.

Warum erzähle ich das alles? Ganz einfach: Ich glaube, dass sich an unserem täglichen Verhalten - auch im Straßenverkehr - ablesen lässt, ob wir den "alten Menschen" tatsächlich "mit seinen Handlungen" ausgezogen haben. Woran sollte man denn sonst erkennen, ob sich durch den Glauben an Jesus Christus und die Neugeburt durch den Heiligen Geist etwas geändert hat in unserem Leben?

Der Apostel Paulus war davon überzeugt, dass Bekehrung etwas mit Neuschöpfung nach dem Bilde Gottes zu tun hat (siehe 2 Ko 5,17 EB). Gott hat uns zu "neuen Menschen" gemacht und erwartet auch ein entsprechendes Verhalten. Zum Beispiel: verantwortungsbewusstes Denken und Handeln, Rücksicht nahme und Besonnenheit, dem anderen dem Vortritt (bzw. die Vorfahrt) lassen. Und das nicht nur im Straßenverkehr!

Hellmuth Paeske

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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