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Andacht vom 05.12.2008:

Im Warteraum des Lebens

Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus. Philipper 3,20

Adventszeit 2006, Advent der Weltgeschichte. "Wir warten dein, o Gottessohn, und lieben dein Erscheinen." "Wir freuen uns schon überdies mit kindlichem Verlangen." Dorthin, auf die Ewigkeit, geht unser Sehnen.

Adventszeit hat es mit Warten zu tun, mit großer Vorfreude, mit der Erwartung der baldigen Wiederkehr Jesu. Warten will gelernt sein. Viele Menschen leben in Ungeduld und Hektik. Ihnen fällt das Warten schwer. Sie können powern, aber nicht warten; sie können schuften bis zum Umfallen, aber nicht warten. Warten will gelernt sein. Es ist mehr als die Zeit totschlagen. Warten und Erwarten hängen eng zusammen.

"Erwartungen sind die stärkste Motivationskraft in unserem Leben", haben Psychologen festgestellt. Wer Erwartungen hat, mobilisiert Kräfte und engagiert sich. Wer keine Erwartungen hat, dem fehlt jegliche Perspektive. Wir aber reihen uns in die Gruppe derer ein, die sich auf das Kommen ihres Herrn gefreut haben.

Da ist Abraham, der wusste: Alles Leben hier ist nur vorläufig; wir "zelten" unterwegs bloß. Aber wir haben ein Ziel, die fest gegründete Stadt Gottes! - Da ist Dan, der während des Jakobsegens völlig überraschend bekennt: "Herr, ich warte auf dein Heil!" - Da sind Simeon und Hanna. Beide alt geworden, aber hellwach und hochdynamisch. Eine Mutter und ein Vater im Glauben. Hoffnung machte sie reich, zielorientiert, geistlich reif und in ihrem Alltagsleben überzeugend und glaubwürdig. Erfüllte Hoffnung vollendete ihr Leben. - Und schließlich die Apostel: "Wir erwarten den Heiland"; "wir warten auf einen neuen Himmel und eine neue Erde". - Selbst die Kreatur wartet "mit ausgestreckten Hälsen" (Martin Buber) auf jenen Tag.

So warten auch wir. Wir "bleiben nach oben", auf den wiederkommenden Christus hin orientiert. Und wir eilen ihm entgegen. Ja, Warten in Hoffnung spornt an, mit Jesus eng verbunden zu bleiben und ein Leben zu führen, das ihn ehrt. Und - Warten wird belohnt, erfüllt sich, erreicht das Ziel. Wir werden bei Jesus sein, seine Führung in unserem Leben aufdecken lassen und ihm danken. Was so chaotisch schien - ein herrlicher Plan und ein überzeugendes Ergebnis! Wir werden den Vater erleben, zu dem der Sohn uns führt, seine Liebe bestaunen und seine Weisheit. Und viel mehr noch hält er für die bereit, die ihn lieben.

Hartwig Lüpke

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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