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Andacht vom 25.12.2008:

Liebe ohne wenn und aber

Ich habe nie aufgehört, dich zu lieben. Ich bin dir treu wie am ersten Tag. Jeremia 31,3 (Gute Nachricht Bibel)

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, seine Liebe zum Ausdruck zu bringen. Manche sagen es mit Blumen, andere mit einem Ring. Der etwas schüchterne englische Hirte Marcel Worley ließ in einer ungewöhnlichen Liebeserklärung Schafe sprechen. Er arrangierte 480 Tiere so, dass sie von weitem betrachtet die Worte "Ich liebe dich, du bist mein!" bildeten. Der verliebte Schäfer hatte dafür 250 Kilogramm Nüsse in der gewünschten Form auf ein Feld geschüttet und dann seine Schafe dorthin getrieben. Als alle in der gewünschten Position standen, fotografierte er sie von einem Hügel aus. Doch die Liebeserklärung fand kein Happyend. Als er seiner Angebeteten stolz das Foto zeigte, musste er erfahren, dass sie sich tags zuvor für einen anderen entschieden hatte. Der ganze Aufwand war vergeblich.

Es gibt auch in Liebesangelegenheiten ein "zu spät". Außerdem gehören zu einer Ehe zwei Personen. Beide müssen der Verbindung zustimmen. In Hosea 2,21.22 verspricht Gott: "Ich schließe die Ehe mit dir für alle Zeiten; mein Brautgeschenk für dich sind meine Hilfe und mein Schutz, meine Liebe, mein Erbarmen und meine unwandelbare Treue." (GNB) Diese Liebeserklärung galt Israel. Gott wollte sich mit dem Volk wie in einer Ehe verbinden, und er versprach ihm Hilfe, Schutz, Liebe und Treue. Doch es gab kein Happyend, denn Israel entschied sich immer wieder gegen Gott: "Treulos ging es seine eigenen Wege." (Jes 57,17 EB).

Doch Gott gab nicht auf. Wenn es ihm nicht gelang, das ganze Volk von seiner Liebe zu überzeugen, wollte er es mit Einzelnen versuchen: "Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat." (Jo 3,16 EB). Durch Jesu Opfer am Kreuz spricht Gott jeden Menschen persönlich an. Wie damals dem Volk Israel verspricht der Herr auch heute: "Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden." (Jes 1,18) Jede Schuld, sei sie auch noch so schwer, kann vergeben werden, denn Christus hat für alle Verfehlungen der Menschheit bezahlt.

Als die Israeliten das verheißene Land erreicht hatten, forderte Josua sie auf: "Wenn es euch aber nicht gefällt, dem Herrn zu dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr gehören wollt." (Jos 24,15 Hfa) Auch wir stehen vor dieser Entscheidung. Gott sagt, dass er nie aufgehört hat uns zu lieben, und dass er treu zu dem steht, was er zugesagt hat.

Holger Teubert

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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