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Andacht vom 10.07.2009:

Wie plötzlich kann es geschehen ...

Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen. Psalm 46,2-4

Jeden Tag kann uns das Schicksal ereilen, unerwartet und heftig. Es zerschlägt Planungen und führt uns ins materielle Aus. Was dann? Sind wir auch auf das Unerwartete vorbereitet?

Echtes Christsein erweist sich als wirklich glaubwürdig, wenn der soziale Stand wackelt und man Gott trotzdem noch preisen kann. Dies bringt allerdings nur einer zustande, der trostreiche Erfahrungen in Trübsalzeiten gemacht hat.

Wir leben in einer Zeit plötzlich hereinbrechender Katastrophen, deren Häufigkeit erschreckend zunimmt. Den Auftakt für diese schnelle Folge an Naturkatastrophen stellte das Seebeben dar, das sich vor wenigen Jahren im Indischen Ozean ereignete. Eine riesige Flutwelle riss Hunderttausende von Menschen an den Küsten von Malaysia, Indonesien und Thailand in den Tod. Im Banne dieses Tsunami tauchte die immer wieder gestellte Frage auf, wie Gott dies zulassen könne.

Ein Kirchenmann meinte nach diesem Ereignis in einer seiner Predigten, dass wir vor dieser Wirklichkeit nur unser Herz in beide Hände nehmen und sagen könnten: "Herr, ich glaube, aber hilf meinem Unglauben!" Und ein anderer erkannte, dass die ungeheure Gewalt der Natur die Menschen in ihre Grenzen gewiesen hatte. Wörtlich sagte er: "Wir spüren in diesen Tagen, dass die Sintflut nicht eine überholte Sage ist, sondern auf wirklicher Erfahrung beruht." - Erkenntnis, aus dem Leid geboren!

So begann das Jahr nach dem Tsunami, das uns eine Reihe von gewaltigen Erdbeben bescherte. Ein Leser einer Kölner Zeitung fragte, ob nun die Menschen aus ihrem Traum des immer Größeren, Besseren, Höheren erwacht seien. - Doch nein, sie machen weiter. Mancher jedoch kommt zu dem Schluss, dass wir genügsamer werden und uns angesichts der durch Katastrophen gezeichneten Vergänglichkeit in aller Demut auf das Wichtige im Leben besinnen sollten.

Wer Gott die höchste Priorität in seinem Leben einräumt, steht dann auch in schweren Zeiten auf festem Grund.

Peter U. Limberg

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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