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Andacht vom 29.08.2009:

Wer wartet wie Simeon?

Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen ... Lukas 2,29.30

Ein Mann glaubt an Gott. Er lebt in Jerusalem und hält sich in der Nähe des Tempels auf. Einmal wird er den Retter der Menschen sehen, den Gesalbten Gottes, den Messias - das hat Gott ihm versprochen!

Dann - es geschah vor zweitausend Jahren - ist dieser unglaubliche Tag da. Simeon fühlt sich auf geheimnisvolle Weise gedrängt, im Tempel auf ein Elternpaar zuzugehen, das gekommen ist, um die üblichen Dankopfer zu bringen. Sein Blick wird erleuchtet, und er erkennt: Dieses Kind, das die Frau liebevoll in ihren Armen hält, ist der Gesalbte Gottes. So nimmt er es auf die Arme, lobt seinen Herrn und dankt: "Nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen!"

Was für ein Gott, der sich so um seine Menschen kümmert! Der einen Retter schickt, mitten in eine verzweifelte, von Leid und Terror geschüttelte, angsterfüllte Welt. Der zu den Menschen kommt und sagt: "Friede sei mit euch!" Doch was für ein Friede ist das? Einer, der die Weltpolitik in Ordnung bringt? Einer, der Kriege beendet und Völker harmonisch zusammen leben lässt? Einer, der Krankheit und Hunger beseitigt, Menschenströme auf der Flucht zurückholt in ihre Heimat und ihnen eine sichere Zukunft bietet? Nein - Gottes Friede ist anders. Er bringt in Ordnung, was zerbrochen ist, er verändert das Herz. Er nimmt Hass weg und lässt Liebe groß werden. Er rettet aus der Verlorenheit in die Geborgenheit des allmächtigen Schöpfers.

Gott hat diesen Frieden teuer erkauft. Er hat sich selbst den Menschen geschenkt. Er ist geworden wie einer von uns, als er seinen Sohn in diese Welt sandte. Geboren, armselig wie viele, und eines Tages ans Kreuz geschlagen, für jeden von uns, für unsere Schuld. Aber er ist nicht am Kreuz geblieben. Auch nicht im Grab. Nach drei Tagen war der Stein weggerollt, das Grab leer. Und viele, die dabei waren, bezeugten: "Ja, er ist auferstanden."

Auch uns gilt die Verheißung: "Siehe ich komme bald!" (Offb 23,11) Glauben wir das? Wenn ja, dann werden auch wir nicht enttäuscht werden, wenn jener Tag da ist, an dem unser Herr in Herrlichkeit wiederkommt und uns heimholt. Auf diesen Tag freue ich mich!

Vera Syring

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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