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Andacht vom 11.10.2009:

Reich werden durch geben

Ich bin davon überzeugt: Wer wenig sät, der wird auch wenig ernten; wer aber viel sät, der wird auch viel ernten. 2. Korinther 9,6 (Hoffnung für alle)

Es ist durchaus möglich, dass dieses Wort, das zunächst einleuchtend klingt, auch Widerspruch erweckt. Mancher wird aus eigener Erfahrung erklären: "Ich habe manchmal viel eingezahlt' und zuletzt doch wenig herausbekommen." Es kann aber auch umgekehrt sein, dass er für einen recht bescheidenen Einsatz viel erhalten hat. Andererseits sind nicht alle in der Lage, in gleicher Weise viel einzusetzen, zumal nicht alle mit den gleichen Gaben und Fähigkeiten ausgerüstet wurden. Wie kann dann jemand, der nur wenig besitzt, viel "säen"?

Aus dem Zusammenhang des genannten Verses geht hervor, dass Paulus die Korinther zu einem besonderen Einsatz ermutigen wollte. Es handelte sich um die Sammlung für die Gemeinde in Jerusalem. Was veranlasste ihn dazu? Waren die Jerusalemer Christen besonders arm? Der eigentliche Grund lag tiefer. Es gab Vorurteile und unterschiedliche Vorstellungen bei den judenchristlichen Gemeinden und den Christen, die aus dem Heidentum kamen. Das führte mitunter sogar zu Spannungen. Mit dieser Sammlung wollte Paulus einen praktischen und sichtbaren Beweis erbringen, dass sie alle - ungeachtet aller völkischen und kulturellen Unterschiede - zu der einen Gemeinde in Jesus Christus gehörten. Und diese Einheit durch den Glauben sollte auch in der Umwelt der Gemeinde erkennbar werden, nämlich durch die gegenseitige Hilfe, die Nachfolger Jesu untereinander leisteten. Vor dieser Herausforderung steht auch die Adventgemeinde heute.

Den Korinthern erklärte Paulus damals, dass sie in Fülle, im Segen, säen - und ernten - könnten, weil sie selber durch das Evangelium so viel von Gott empfangen hätten. Auch wir, die wir Jesus heute nachfolgen, gehören zu denen, die durch die frohe Botschaft von Gott reich beschenkt worden sind. Um unsere Dankbarkeit zu beweisen, gibt uns Gott vielerlei Möglichkeiten: in der Mitarbeit bei der Evangeliumsverkündigung wie auch durch das freudige Geben finanzieller Mittel für Gottes Werk.

Wenn wieder zu einer Sammlung aufgerufen wird, sollten wir uns an den Rat des Paulus erinnern: "Jeder soll so viel geben, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat. Es soll ihm nicht Leid tun, und er soll auch nicht nur geben, weil er sich dazu gezwungen fühlt. Gott liebt fröhliche Geber!" (2 Kor 9,7 GNB)

Manfred Böttcher

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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