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Andacht vom 07.09.2010:

Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5,7 (Hoffnung für alle)

Sorgen - wer von uns kennt sie nicht? Mal haben wir weniger davon, mal mehr. Das im zitierten Bibeltext mit "Sorgen" übersetzte griechische Grundwort beschreibt, was sie in uns auslösen: plagende Beunruhigung und quälende Belastungen, die uns einengen und unser Verhalten bestimmen - kurz: unsere Lebensqualität negativ beeinflussen.

Petrus kannte das sicher aus eigener Erfahrung und Anschauung. Er hat uns einen einfachen Weg gewiesen, um mit den täglichen Sorgen fertigzuwerden. Dabei erinnert er eigentlich nur an einige Aussagen Jesu in seiner Bergpredigt: "Also macht euch keine Sorgen! Fragt nicht: ,Was sollen wir essen?' ,Was sollen wir trinken?' ,Was sollen wir anziehen?' Mit all dem plagen sich Menschen, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel weiß, dass ihr all das braucht. Sorgt euch zuerst darum, dass ihr euch seiner Herrschaft unterstellt und tut, was er verlangt, dann wird er euch schon mit all dem anderen versorgen." (Mt 6,31-33 GNB)

Gott will nicht, dass wir in Angst und Sorgen leben und dadurch im Denken und Handeln eingegrenzt werden. Darum fordert uns Jesus nachdrücklich auf, unsere Sorgen an Gott abzugeben. Das bezieht sich sicher nicht nur auf die lebensnotwendigen Bedürfnisse, sondern auf alles, was uns im Leben so viel Kopfzerbrechen bereitet. Natürlich kann niemand den Alltag mit seinen Anforderungen beiseiteschieben, aber Christen sollten wissen, dass sie jederzeit ihre Sorgen an Gott abgeben können.

Jesus macht uns auf das Entscheidende aufmerksam: Dass wir uns Gottes Herrschaft unterstellen und nach seinem Willen leben. Ähnlich hat Petrus den Christen geraten, sich "unter Gottes mächtige Hand" zu beugen (1 Ptr 5,6 Hfa). Wenn wir das tun, haben wir den auf unserer Seite, der allen Eventualitäten gewachsen ist und die Zukunft kennt.

Warum sollten wir uns von Sorgen erdrücken lassen, wenn wir uns auf solch einen Partner stützen können? Wenn wir beunruhigt sind oder uns hilfos fühlen, gibt es jemanden, bei dem wir unsere Sorgen abladen können. Ich habe es probiert! Es funktioniert! Selbst schwierige Situationen kann man zuversichtlich angehen, wenn man Gott vertraut.

Auch der Apostel Paulus wies denselben Weg zum Umgang mit den Sorgen. Er schrieb: "Macht euch keine Sorgen, sondern wendet euch in jeder Lage an Gott und bringt eure Bitten vor ihn." (Phil 4,6 GNB) Schon heute mag es einen Anlass geben, diesen Rat zu befolgen.

Wilfried Gäbel

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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