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Andacht vom 06.09.2010:

Mose antwortete dem Pharao: "Ich bin bereit! Du brauchst mir nur zu sagen, wann ich für dich, deine Minister und dein Volk zum HERRN beten soll. Ich werde ihn bitten, dass die Frösche aus euren Häusern verschwinden und nur noch im Nil welche zu finden sind." "Morgen", sagte der Pharao, und Mose antwortete: "Gut, es wird geschehen, wie du wünschst; und daran sollst du erkennen, dass niemand es mit dem HERRN, unserem Gott, aufnehmen kann." 2. Mose 8,5.6 (Gute Nachricht Bibel)

Überall Frösche: Im Badezimmer hinter dem Duschvorhang, im Wohnzimmer unter dem Sofa, im Besenschrank, unter den Betten, sogar auf dem Fernseher! Glatte und glitschige Vertreter der Art so weit das Auge reicht. Bei jedem Schritt muss man aufpassen, dass man nicht auf einen tritt oder sogar ausrutscht. Und dann noch der ohrenbetäubende Lärm, den die Frösche gemeinsam produzieren. Das ist kein lauschiges Froschkonzert, das an einem lauen Sommerabend vom Teich herüberweht, sondern ein Höllenlärm, der einem den Verstand zu rauben scheint.

Eine Vorlage für einen billigen Horrorfilm? Nein, nur die zweite Plage - etwas modernisiert -, die den Pharao dazu veranlassen sollte, Gottes Volk aus der Sklaverei zu entlassen. Viel gewirkt scheint sie allerdings nicht zu haben, denn acht weitere Plagen mussten folgen, bis der Pharao nachgab - und selbst dann nur für kurze Zeit, bevor er mit seiner Armee den Israeliten nachjagte (2 Mo 14,5-8).

Ein Wort macht mich stutzig in der Beschreibung dieser Plage. Da sagte der Pharao ganz kaltblütig zu Mose: "Morgen", nachdem der ihm angeboten hatte für ihn, seine Hofbeamten und sein ganzes Volk zu beten, damit Gott dieser Plage ein Ende macht.

Warum erst morgen? Warum nicht heute, hier und sofort? Es ist doch ein zweifelhafter Genuss, noch eine weitere Nacht mit den Fröschen zu verbringen. Noch einmal eine Nacht, die einem jegliche Lebensqualität und den Mut für den nächsten Tag raubt!

Manchmal ertappe ich mich allerdings auch dabei, wie ich "morgen" sage, wenn Gott mich heute anspricht und mir ein Leben ohne Sünde und Zwänge anbietet, wenn Jesus mir sofortige Freiheit von Abhängigkeiten wie einen Blumenstrauß entgegenhält, der mein Leben wieder lebenswert machen kann. Ich möchte viel lieber dem Rat des Verfassers des Hebräerbriefes folgen: "Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht." (Hbr 3,15 EB)

Martin Klingbeil

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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