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Andacht vom 22.12.2011:

Geben macht glücklicher als Nehmen. Apostelgeschichte 20,35b (Hoffnung für alle)

Mehrere Studien der kanadischen Sozialpsychologin Elizabeth Dünn haben einen Zusammenhang zwischen persönlichem Glück und dem Spenden von Geld nachgewiesen. Die Behauptung, Geld mache glücklich, stimme so nicht. Entscheidend ist offenbar nicht, wieviel Geld wir haben, sondern was wir damit tun. Wer sein Geld oder seine Zeit für andere einsetzt, fühlt sich glücklicher als derjenige, der es für sich selbst ausgibt. Angestellte, die eine unerwartete Bonuszahlung erhielten, spürten ein umso größeres Glücksgefühl, je mehr sie anderen davon abgaben. Das geflügelte Wort "Geben ist seliger als nehmen" ist damit wissenschaftlich untermauert!

Dabei hätte es gar keines solchen Nachweises bedurft, um die Richtigkeit des Jesusworts zu bestätigen. Jeder von uns kann diese Erfahrung machen. Es ist beglückend, die Freude in den Augen anderer zu sehen, denen wir etwas gegeben haben. Dabei ist das Wohlgefühl umso nachhaltiger, je mehr das Geben zum Lebensstil wird. Wer einmal spendet, ist einen Tag lang froh. Wer es regelmäßig tut, bei dem werden Glückshormone frei.

Paulus hatte eine glänzende Karriere vor sich, als ihm Christus vor Damaskus begegnete. Von diesem Zeitpunkt an war es sein größter Wunsch, die Heilsbotschaft überall bekannt zu machen. Dabei richtete er sich nach dem überlieferten Jesuswort vom Geben und Nehmen. Er zitierte es in seiner Abschiedsrede vor den Ältesten von Ephesus und erklärte: "Niemals habe ich von euch Geld oder Kleidung verlangt." (Apg 20,33 Hfa) Nicht materieller Wohlstand und Besitz waren die Quelle seines Glücks, sondern die Erfahrung, dass Geben glücklicher macht als Nehmen.

Auch Albert Schweitzer war auf dem besten Weg, sich als Theologe und Arzt zu profilieren. Doch er zog es vor, mitten in Afrika eine Missionsstation zu gründen und das, was ihm an Mitteln zufloss, für andere Menschen einzusetzen. Offenbar verschafft es eine tiefe Befriedigung, für andere da zu sein. Geben bedeutet also nicht Verzicht auf Lebensfreude, sondern ist vielmehr ein bewährter Weg zum Glück.

Wo habe ich heute Gelegenheit dazu? Ich möchte meine Chance nutzen, denn ich weiß: "Auf dem Geben liegt mehr Segen als auf dem Nehmen." (Apg 20,36 GNB)

Rolf J. Pöhler

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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