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Andacht vom 02.01.2012:

Ich aber, Herr, vertraue dir. Du bist mein Gott, daran halte ich fest! Was die Zeit auch bringen mag, es liegt in deiner Hand. Psalm 31,15.16a (Hoffnung für alle)

Mit seinem unverwechselbaren Humor sagte Erich Kästner im Blick auf das neue Jahr, in das wir gerade hineinschnuppern: ",Wird's besser?' ,Wird's schlimmer?' fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich."

Das stimmt. Die Prognosen der Wirtschaftsinstitute verheißen langfristig nicht zu viel Optimismus. Wir werden wohl den Gürtel enger schnallen müssen. Die Ressourcen und Rohstoffe werden knapper, und zum Erhalt der Umwelt ist viel Geld notwendig. Darin sind sich viele Experten einig. Und trotzdem laufen wir nicht alle in Sack und Asche umher und halten Ausschau nach dem Schlimmen, das auf uns zukommt.

Wir alle hoffen und haben dieses Motiv auch in unsern Neujahrswünschen, Briefen, Mails oder Telefonaten zum Ausdruck gebracht. Wir wünschen, dass es schon gutgehen wird. Selbst nach den schwierigsten Jahren haben wir Menschen niemals aufgehört, uns für das kommende Jahr alles Gute zu wünschen. Damit meinen wir, dass die Hoffnung wie ein tragendes Fundament für unser Leben ist. Wer hofft, der ist seiner Zeit voraus, der sieht auf das Gute und zittert nicht vor dem Negativen. Hoffnung ist also weniger ein Zweckoptimismus oder das klägliche Kapitulieren vor der Gegenwart, weil man selbst sowieso nichts machen kann. Hoffnung ist vielmehr ein gesundes Zeichen des Lebens überhaupt.

Sich der ungewissen Zukunft bewusst zu sein, und doch voll Hoffnung zu handeln, das können wir Christen in besonderer Weise, weil wir uns auf Gott verlassen können. Für uns ist das Leben kein Spielball in der Zeit. Wir sind nicht das Produkt des Zufalls. Wir kommen aus Gottes Hand. Er hat uns für eine ewige Zukunft mit ihm und nicht für den Zerfall gemacht. Und deswegen können wir gelassen und voll Hoffnung an die vor uns liegende Zeit denken, wie es auch David einst tat, von dem das Andachtswort stammt. Dabei brauchen wir auch keine schlechten Prognosen zu verdrängen, wie schwierig die nächsten Monate, Jahre und - wenn es Gott will - auch Jahrzehnte sein werden.

Wer Gott vertraut, der hofft auf ihn, und wer auf ihn hofft, der hat die Zukunft schon auf seiner Seite. Und das, obwohl er weiß: Das Leben ist immer lebensgefährlich!

Johannes Hartlapp

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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