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Andacht vom 25.03.2012:

Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird. Daniel 2,44

Es steht nicht gut um Europa. Griechenland ist pleite, Portugal, Spanien und Italien sind anscheinend die nächsten Anwärter auf die währungspolitische Intensivstation, und plötzlich steht nicht nur die gemeinsame Währung, sondern gleich das gesamte "Projekt Europa" auf der Kippe - wieder einmal, um genau zu sein. In gewisser Weise ist das eine richtig traurige Geschichte.

Sie haben es nämlich wirklich gut gemeint, die Väter der europäischen Einigung, damals am 25. März 1957, als Robert Schumann und Konrad Adenauer gemeinsam mit ihren Kollegen aus Italien, Luxemburg und den Niederlanden in der italienischen Hauptstadt die Römischen Verträge unterschrieben. Grenzen sollten fallen, Nationen enger zusammenrücken, und schon bald würde Europa mit einer Stimme sprechen. Welch ein Traum!

Als 1989 die Mauer fiel, sah es fast so aus, als könnte er wirklich in Erfüllung gehen. Und mit der Einführung des Euro schien die Einheit Europas für alle Zeiten besiegelt zu sein. Aber das jähe Erwachen kam schneller als vermutet, und für manche der aktuell Mächtigen hat sich der Traum von Europa inzwischen zum Alptraum gewandelt. Hinter der Fassade großer Worte und feierlicher Einheitsschwüre wurde getrickst, getäuscht und gelogen. Kleinlicher Egoismus der Macht hat komplette Volkswirtschaften fast zum Einsturz gebracht, und ein Ende des Trauerspiels ist nicht abzusehen.

Kein Wunder, dass mir angesichts dieser Szenerie unweigerlich Daniel 2 einfällt, denn nie war sie aktueller als heute, die faszinierende Botschaft dieses Kapitels: Am Ende steht nicht das Chaos Europas - die verschiedenen starken und schwachen Reiche, symbolisiert durch Eisen, das mit Ton vermischt ist, und natürlich nicht aneinander hält (Dan 2,41-43). Sondern am Ende stehen Gott und das einzig wahre, ewige Friedensreich, das er selbst uns versprochen hat. Und in Daniel 7,27 wird dies vom einem Engel bekräftigt: "Schließlich wird Gott, der Allerhöchste, seinem Volk die Herrschaft über die anderen Königreiche der Erde anvertrauen und ihm große Macht verleihen. Gottes Reich aber bleibt für immer bestehen, alle Mächtigen werden ihm dienen und gehorchen."

Auf dieses Versprechen dürfen wir uns felsenfest verlassen - heute und morgen und an jedem Tag, den er uns noch schenkt -, und es tut so gut, das zu wissen!

Friedhelm Klingeberg

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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