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Andacht vom 27.03.2012:

Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. Denn so wie ihr jetzt andere verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere legt, wird man euch selber messen. Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Du sagst: "Mein Bruder, komm her! Ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen!" Dabei hast du selbst einen Balken im Auge! Du Heuchler! Entferne zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du klar sehen, um auch den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen. Matthäus 7,1-5 (Hoffnung für alle)

In dem Buch von James Keller Du kannst die Welt verwandeln, wird der doppelte Maßstab, den wir oft beim Urteilen über menschliches Verhalten anlegen, anschaulich beschrieben: "Wenn der andere schlecht handelt, ist er eklig; wenn du es tust, sind's die Nerven. Wenn er bei seiner Meinung beharrt, ist er eigensinnig; wenn du es tust, ist es Standhaftigkeit. Wenn er deine Freunde nicht mag, hat er Vorurteile; wenn du seine nicht leiden kannst, beweist du Menschenkenntnis. Wenn er versucht, Entgegenkommen zu zeigen, will er sich einschmeicheln; wenn du es tust, bist du taktvoll. Wenn er Zeit braucht, etwas zu erledigen, ist er schrecklich langsam; wenn du Ewigkeiten brauchst, bist du bedachtsam. Wenn er sich an Kleinigkeiten klammert, ist er verschroben; wenn du es tust, bist du zuverlässig."

Wir messen häufig mit zweierlei Maß. Der Andere zieht dabei den Kürzeren; uns selbst billigen wir in jedem Falle mildernde Umstände zu. Unsere Handlungen sind erklärbar; bei unserem Mitmenschen konstatieren wir ein negatives Verhalten oder böse Absichten. Haben wir je daran gedacht, dass drei Finger auf uns selbst zurückweisen, wenn wir mit einem Finger auf den Anderen zeigen?

Wir wünschen uns glückliche, harmonische Beziehungen mit allen Menschen und möchten gern mit unserem Nächsten im Frieden leben. Das würde auch für unsere Gesundheit gut sein. Es wäre daher gut für uns, uns immer wieder an die obige Aussage Jesu zu erinnern, die er in der Bergpredigt gemacht hat.

Der Apostel Paulus gab den Christen für das menschliche Miteinander den entsprechenden Rat: "Redet nicht schlecht voneinander. Was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine Wohltat für alle." (Eph 4,29 Hfa) Wenn wir uns die Gesinnung Jesu zu eigen machen, wird uns das nicht schwerfallen.

Helmut Mayer

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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