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Andacht vom 01.04.2012:

Führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Matthäus 6,13 (Elberfelder Bibel)

Wir alle werden täglich mit Versuchungen konfrontiert. Sie sind nicht immer so harmlos wie in der Werbung: "Die zarteste Versuchung, seit es Schokolade gibt." Wo kommt der Anreiz her, etwas moralisch Schlechtes zu tun und gegen das Recht und die Ordnungen Gottes zu handeln? Etwa von Gott, wie der Andachtstext nahezulegen scheint?

In 1. Mose 22 lesen wir: "Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham". Er beauftragte ihn, seinen Sohn Isaak zu opfern (V. 1.2). Damit wollte Gott prüfen, ob Abraham ihm bis zum letzten gehorsam war. Aber alle diese "Versuchung" beinhaltete keine Verlockung zum unmoralischen Handeln, zur Übertretung eines Gebotes. Es war eine Bewährungsprobe für seinen Diener, der zuvor des Öfteren versagt hatte. Jesus wurde vom Heiligen "Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde" (Mt 4,1). Der Teufel ist "der Versucher" - nicht Gott (V. 3).

Jakobus stellte klar: "Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand." (Jak 1,13) Gott lässt die Versuchung zum Bösen zu, aber sie kommt nicht von ihm. Auch nicht unbedingt von Satan, wie Jakobus weiter schrieb: "Jeder, der versucht wird, wird von seinen eigenen Begierden gereizt und gelockt." (Jak 1,14)

Aber jede Versuchung - egal, aus welcher Quelle sie kommt - birgt die Gefahr, dass man ihr erliegt. Daher sollen wir täglich am Morgen "Gott darum bitten, uns vor Situationen zu bewahren, in denen wir durch unsere sündhaften Begierden einer Versuchung nachgeben könnten", wie Ellen White die obige Bitte im Vaterunser kommentierte (Das Bessere Leben im Sinne der Bergpredigt, S. 118).

Mit Gottes Hilfe können wir in Versuchungen standhaft bleiben, wie der zweite Teil der Bitte zeigt. Paulus versicherte: "Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, sodass ihr sie ertragen könnt." (1 Kor 10,13 EB) Sie zu ertragen heißt, standhaft zu bleiben. Das bedeutet es "von dem Bösen errettet" zu werden. Dazu gilt es, auf Jesus zu schauen - nicht erst in der Versuchung, sondern am Beginn des Tages, und die Verbindung zu ihm so zu festigen, dass wir sie auch bei Versuchungen nicht abreißen lassen, sondern gleich im Gebet uns an ihn wenden. Er hilft uns dann bestimmt, standhaft zu bleiben (Hbr 2,18)!

Albrecht Höschele

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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