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Andacht vom 24.06.2012:

Ich laufe nicht irgendeinem ungewissen Ziel entgegen ... Denn ich will nicht andere zum Kampf des Glaubens auffordern und selbst untauglich sein. 1. Korinther 9,26.27 (Hoffnung für alle)

Vor einem Jahr begann die Weltsynode der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Atlanta (USA). Fast ein Jahr zuvor, im August 2009, machte sich der 49-jährige Brasilianer George Silva mit dem Fahrrad auf die Fahrt von Boa Vista (Brasilien) nach Atlanta. Auf seiner 13.850 km langen Reise durchquerte er elf Länder und fünf US-Bundesstaaten. Nach über zehn Monaten, am 24. Juni 2010, traf er in Atlanta ein. Silva, der verheiratet und Vater von zwei Teenagern ist, hatte unter Depressionen gelitten und sogar versucht, sich das Leben zu nehmen. Adventistische Literatur veränderte sein Leben. 1992 wurde er Adventist.

Wenn ihn die Leute fragten, warum er diese beschwerliche Fahrt unternommen hatte, erzählte er ihnen aus seinem Leben und von seinem Glauben an Jesus Christus. Es war auch eine gefährliche Reise. Bereits im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Paraguay wurde er von einem Mann mit dem Messer bedroht. Er betete zu Gott und versuchte, den Mann zu überzeugen, dass er sein Leben verschonte und ihm das Fahrrad ließ, denn er sei "auf Missionsreise". Dann gab er ihm ein Neues Testament. Nachdem der Mann eine Weile - immer noch mit dem Messer in der Hand - darin gelesen hatte, bekannte er sichtlich erschüttert, er sei jetzt auch Christ, und steckte sein Messer weg.

Wenn wir in dem obigen Andachtswort von Paulus das Wort "laufen" durch "Rad fahren" ersetzen, könnte es ein Bekenntnis George Silvas sein. Paulus hat von den damaligen Olympischen Spielen sportliche Anstrengungen und Wettkämpfe gekannt und benutzte sie mehrfach als Beispiel für den "Kampf des Glaubens". Worin dieser besteht, hat er an anderen Stellen deutlich gemacht. "Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet und bin im Glauben treu geblieben." (2 Tim 4,7 NL) Das meint nicht in erster Linie, bestimmte Glaubensüberzeugungen zu bewahren, sondern durch ein lebendiges Vertrauen mit Jesus verbunden zu bleiben und das Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren.

Paulus fuhr fort: "Nun erwartet mich der Preis - der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr . mir am großen Tag seiner Wiederkehr geben wird. Doch diesen Preis gibt er nicht nur mir, sondern allen, die seine Rückkehr herbeisehnen." (V. 8 NL) Welch eine Ermutigung für uns weiterzukämpfen!

Günter Lentzsch

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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