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Andacht vom 25.07.2012:

Nun nahm [Jesus] die sieben Brote und die Fische. Er dankte Gott für das Essen, teilte die Brote und Fische und gab sie den Jüngern, die sie an die Leute weiterreichten. Jeder aß, bis er satt war; etwa viertausend Männer waren dabei, die Frauen und Kinder nicht mitgerechnet. Matthäus 15,36-38 (Hoffnung für alle)

Wir leben im Überfluss; Hunger zu haben ist in unserem Land eine seltene Erfahrung. Welche Bedeutung hat die Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute" im Vaterunser (Mt 6,11), wenn in der Küche ein voller Kühlschrank steht? Leider können sich längst nicht alle auf der Erde satt essen; immer noch hungern mehr als eine Milliarde Menschen und viel zu viele verhungern - leider auch viele Kinder.

Auch als Jesus lebte, gab es Hungrige. Der Bericht, aus dem das Andachtswort stammt, zeigt das. An anderer Stelle, als Jesus fünftausend Männern zu essen gegeben hatte, riefen die Menschen "begeistert: ,Das ist wirklich der Prophet, auf den wir so lange gewartet haben!' Jesus merkte, dass sie ihn jetzt unbedingt festhalten und zu ihrem König ausrufen wollten." (Joh 6,14.15 Hfa) Indem Jesus den Hungernden etwas zu essen gab, praktizierte er das, wovon er im Zusammenhang mit dem Weltgericht sprach: "Denn als ich hungrig war, habt ihr mir zu essen gegeben."(Mt 25,35 Hfa) Er erwartet von uns, dass auch wir tun, was wir können, um Not zu lindern.

Wenn wir den Bericht über die Speisung der viertausend Männer mit Frauen und Kindern lesen, ist es wichtig zu beachten, wie Jesus hier geholfen hat: Sieben Brote für so viele Tausende; wie konnten da alle satt werden? Auch die Jünger hatten ihre Zweifel. Uns wäre es nicht anders gegangen. Aber was tat Jesus? Er dankte seinem Vater für das Wenige, das da war. Und es geschah Unglaubliches: Es vermehrte sich unter seinen Händen und schließlich wurden alle satt (Mt 15,32-38). Ein Wunder war geschehen!

Im Alten und im Neuen Testament finden wir solche Berichte. Und auch in unserer Zeit geschieht so etwas. Wenn wir beim Tischgebet dafür danken, dass wir zu essen haben, dann sollte das nicht nur eine Form sein. An vollen Töpfen zu danken ist keine Kunst. Und wenn es wirklich einmal knapp ist, sind wir schnell am Jammern. Jesus hat nicht gejammert. Er hat seinem Vater vertraut und dann von dem weitergegeben, was er besaß. Wir sollten das auch tun und darauf achten, wo unser Glaube und unsere Hilfe nötig sind.

Günter Lentzsch

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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