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Andacht vom 27.09.2012:

Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß. Maleachi 3,10 (Elberfelder Bibel)

Es war kurz nach dem Krieg, als in Deutschland bittere Not herrschte. Wir hatten in Hamburg bei einem schweren Bombenangriff unsere Wohnung und alle unsere Habe verloren. Nun lebten wir als siebenköpfige Familie in Nordbayern auf einem alten Bauernhof. Ich werde nie ein Gespräch am Frühstückstisch vergessen.

Mein Vater erklärte uns, es gäbe nichts zu essen und es sei kein Geld im Haus, um Brot zu kaufen. Ich war damals 13 Jahre alt und widersprach heftig: "Im Schlafzimmer steht auf dem Nachttisch ein kleines Kästchen und darin ist genügend Geld." Mein Vater erklärte: "Das ist heiliges Geld. Es ist der Zehnte, der Gott gehört." Ich sagte: "Wir können doch jetzt davon nehmen und Brot kaufen. Wenn wir wieder Geld haben, können wir die Summe wieder einlegen." Doch mein Vater war anderer Meinung. Er erklärte: "Dann vergreifen wir uns an Gottes Eigentum. Und damit versuchen wir, uns selber zu helfen, statt Gott zu vertrauen und auf seine Hilfe zu warten. Wir werden jetzt die Andacht halten und Gott unsere Not vortragen." So geschah es.

Eine Stunde später sahen mein Bruder und ich den Postboten. Er rief uns zu: "Jungs, auf dem Postamt gibt es ein großes Paket für euch." Wir machten uns sofort auf den Weg und brachten tatsächlich ein großes Paket nach Hause. Es kam aus Island und hatte einen uns unbekannten Absender. Zu unserem Erstaunen enthielt es nicht nur Lebensmittel, sondern noch weitere Dinge, die wir dringend benötigten - und dazu noch herrliche Leckereien. Wir konnten unser Glück nicht fassen.

Wir erlebten, wie Gott sein Versprechen erfüllte: "Niemals werde ich euch verlassen. Ich werde für euch sorgen, dass es euch an nichts fehlt!" (Hbr 13,5 Hfa) Zweimal schrieben wir einen Dankesbrief an den Absender, aber wir erhielten keine Antwort und konnten nie herausfinden, von wem das Paket kam. Dies war für mich das erste Erlebnis, dass wir uns auf Gottes großartige Zusage in dem Andachtstext verlassen können. Auch aus meinem späteren Erleben und aus vielen Gesprächen mit Gläubigen weiß ich, dass diese Worte unseres mächtigen und liebevollen Gottes zuverlässig sind. Und jeder kann das durch Ausprobieren selbst erfahren!

Helmut Mayer

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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