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Andacht vom 30.10.2012:

Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. 2. Samuel 22,30

Hast du schon einmal etwas vom Voltigieren gehört? Nein? Ich bis vor kurzem auch nicht! Ich habe mir erklären lassen, dass es sich dabei um einen Sport handelt, bei dem einer oder mehrere Menschen auf einem Pferd herumturnen, sich verbiegen und übereinander schachteln. Ein Mädchen aus meiner Jugendgruppe hatte mich einfach einmal eingeladen, beim Voltigieren dabei zu sein, nachdem ich gesagt hatte, dass das ja alles nicht so schwer sein könne.

Als ich dann in Trainingshosen und Wollsocken neben dem Pferd herlief und auf das galoppierende Pferd sprang, war ich nervös wie selten zuvor. Ich hatte Angst, vom Pferd zu fallen und zertrampelt zu werden. Aber es geschah nichts Derartiges. Schließlich war ich sogar auf Knien und freihändig auf dem Rücken des Pferdes unterwegs! Welch ein tolles, wenn auch sehr unsicheres Gefühl! Ich hatte es tatsächlich geschafft, eine kleine Übung zu vollführen.

Dieses Erlebnis betrachte ich als Beispiel für viele Herausforderungen, die wir im Alltag erleben: Wir haben Angst davor, mit jemandem, den wir gern haben, über ein heikles Problem zu reden; wir fürchten uns vor Dingen, die wir noch nie ausprobiert haben; wir trauen uns nicht, unseren Freunden davon zu erzählen, dass Jesus unser bester Freund ist. Egal, was es ist: Wir haben oft Angst vor unbekannten Dingen.

Ist diese Angst berechtigt? Einerseits ja, denn diese Angst kann uns davor schützen, etwas zu tun, was nicht gut für uns wäre. Andererseits nein, denn dadurch versäumen wir es, Erfahrungen zu machen, die unser Leben positiv verändern könnten.

Angenommen, die Jünger von Jesus hätten sich nicht getraut, alles stehen und liegen zu lassen, um ihm nachzufolgen. Sie hätten dann nichts von den großen Wundern mitbekommen, sie hätten nicht gesehen, wie Jesus Kranke heilte, sie wären nicht dabei gewesen, als er das Leben von Menschen veränderte. Hätten die Jünger nicht den Mut gehabt, etwas Neues auszuprobieren, dann wären sie Fischer und Zöllner geblieben, aber keine Apostel geworden, die die Welt veränderten.

Unser Andachtswort macht uns Mut, Herausforderungen nicht auszuweichen, sondern sie an der Hand Gottes vertrauensvoll anzupacken und mit seiner Hilfe zu meistern. Selbst wenn wir dabei fallen sollten, wird er uns sicher wieder aufhelfen!

Alexander Vilem

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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