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Andacht vom 09.12.2012:

Was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan. Matthäus 25,40

Ich stand mit meiner kleinen Tochter an einem Geldautomaten. Sie war richtig baff, als ich - nachdem ich die Karte hineingeschoben und ein paar Zahlen eingetippt hatte - plötzlich Geld aus dem Fach nahm. Dass es so etwas gibt! Da kann man an einem Automaten einfach Geld bekommen - für nichts und wieder nichts. Das ist toll. Sie war hellauf begeistert. In ihrem Verständnis bedeutete der Geldautomat das pure Glück.

Die Sehnsucht nach Glück steckt in jedem Menschen. Zum Beispiel Geld nach Belieben am Automaten abheben zu können, ohne Sorgen zu leben, alle oder wenigstens die vorrangigsten Wünsche erfüllt zu bekommen. Ohne Sorgen leben, alle Wünsche erfüllt bekommen, oder wenigstens einige wichtige. Und wenn wir es schon nicht in der Wirklichkeit erleben, dann träumen wir zumindest davon und versuchen vielleicht, dem Glück ein wenig durch Tippscheine auf die Sprünge zu helfen.

Wie kommt es, dass wir eine solche Vorstellung vom Glück in uns tragen? Obwohl doch die Wirklichkeit oft alles andere als ein Paradies ist und selbst die kurzzeitigen Urlaubsparadiese nicht den Himmel auf Erden bieten? Wir hätten doch nicht solche Gedanken, wenn sie nicht auf eine Sehnsucht zurückgehen würden. Sie wird in der Bibel so beschrieben: "Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt." (2 Ptr 3,13)

Bis die neue Erde Realität wird, dürfen und sollen wir schon hier "Gerechtigkeit üben", das heißt: Barmherzig sein, damit auch diejenigen, die keine Geldscheine aus dem Automaten bekommen, menschenwürdig leben können. Wer nur von der Sehnsucht nach dem Reich Gottes umgetrieben wird und dabei vergisst, dass die Gerechtigkeit Gottes schon heute in unserem Leben sichtbar werden will, der verpasst es, das Glück in den Augen der Beschenkten zu sehen. Solange die neue Erde noch auf sich warten lässt, ist es unser Auftrag, Gottes "Gerechtigkeit" - seine rettende Güte - in Wort und in Tat sichtbar werden zu lassen.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, zum Glück und zum Heil Notleidender beizutragen. Jesus sieht das laut unserem Andachtswort als Dienst für ihn an. Außerdem gilt: Geteilte Freude ist doppelte Freude. Eine solche Freude wünsche ich uns heute.

Johannes Hartlapp

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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