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Andacht vom 22.03.2013:

[Hiob] opferte Brandopfer nach ihrer Zahl, denn Hiob dachte: "Meine Söhne können gesündigt und Gott abgesagt haben in ihrem Herzen." So tat Hiob allezeit. Hiob 1,5

Mit dieser Aussage steht Hiob, ein Mann nach dem Herzen Gottes, als vorbildlich gläubiger Vater vor uns. Gott selbst bezeichnete ihn als "fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig", der das Böse mied (Hiob 1,8b). Hiob aber wünschte sich, dass auch seine Kinder ebenso im rechten Verhältnis zu Gott lebten. Wie schön, dass seine Kinder ein herzliches Miteinander pflegten und frohe Feste feierten (V. 4).

Aber Hiob lag sehr daran, dass dabei Gottes Gebote nicht übertreten wurden und ihr Verhältnis zu Gott nicht Schaden nahm. Darum brachte er für sie Opfer dar.

Es gibt sicherlich auch heute solche gläubigen Eltern, die von Herzen wünschen, dass ihre Kinder zu Gott finden und bei ihm bleiben. Eltern können ihren Kindern manch gutes Erbgut mitgeben, aber ihren Glauben können sie ihnen nicht vererben. Durch Vorbild und Erziehung können sie zwar versuchen, ihnen den Weg zu Gott zu zeigen, aber da sie selbst nicht ohne Fehler sind, werden ihre Erziehung und ihr Vorbild stets Stückwerk bleiben.

Wie dankbar können Eltern sein, wenn ihre Kinder - trotz aller Fehler der Eltern - den Weg zu Jesus gefunden haben und bei ihm geblieben sind. Dies ist die größte Freude, die ihnen ihre Kinder bereiten können. Wie traurig hingegen, wenn die Kinder - trotz noch so gut gemeinter Bemühungen - ihre eigenen Wege gehen. Mögen aus ihnen auch noch so tüchtige Menschen im Beruf und in der Gesellschaft geworden sein - dies reicht gläubigen Eltern nicht, denn sie möchten ihre Kinder einmal auf der Neuen Erde wiedersehen.

Oft machen sich Eltern schwere Vorwürfe, weil sie sich für ihre Kinder zu wenig Zeit genommen und in der Erziehung versagt haben. Wie gern hätten sie sie zu Jesus hingeliebt. Sie dürfen darin Trost finden, dass für ihre Kinder Hoffnung besteht, solange sie leben. Auf ihr treues Beten hin kann Gott Wunder tun, wenn ihre Kinder sich nicht völlig Gott verschließen. Manchmal haben die Gebete der Eltern erst nach deren Ableben Früchte getragen.

Monica, die Mutter des späteren Kirchenlehrers Augustinus, hatte sich um ihren Sohn so viele Sorgen gemacht, bis sie von einem Seelsorger mit den Worten getröstet wurde: "Ein Sohn so vieler Gebete und Tränen kann nicht verlorengehen."

Reinhold Paul

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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