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Andacht vom 23.03.2013:

Vollbringe Wunder für uns wie damals, als unsere Vorfahren aus Ägypten zogen. Micha 7,15 (Hoffnung für alle)

Am 3. Juli 1961 fand in Berlin die Uraufführung des in Gelsenkirchen gedrehten Films Das Wunder des Malachias statt. Vorlage für den Film war das gleichnamige Buch von Bruce Marshall, das 1938 erschienen war und in Irland spielt. Der Regisseur des Films verlegte die Handlung in die Wirtschaftswunderzeit Westdeutschlands nach dem zweiten Weltkrieg.

Ein Pater ärgerte sich über das "gottlose" Treiben in der "Eden-Bar" in der Nähe der Kirche. Er betete darum, dass diese Bar auf einen Felsen im Meer versetzt wird. Das Wunder geschah, aber der erhoffte Erfolg blieb aus. Die Bar auf dem Felsen wurde modernisiert und ein noch größerer Anziehungspunkt für Vergnügungssüchtige. Niemand kam wegen des Wunders zum Glauben. Für die Medien war es eine Sensation. Aus der Ruinenstätte der ehemaligen Bar wurde ein Wallfahrtsort, an dem das Geschäft mit angeblich wundertätigen Andenken blühte. Völlig enttäuscht bat der Pater um ein zweites Wunder, nämlich dass der alte Zustand wiederhergestellt wurde.

Das hat auch Jesus schon erlebt: "Trotz aller Wunder, die er getan hatte, glaubten die meisten Menschen nicht an ihn." (Joh 12,37 Hfa)

Der Prophet Micha lebte in einer Zeit des religiösen, sozialen und wirtschaftlichen Niedergangs in seinem Volk. Er verkündete das nahende Gericht und die Rettung. Mit seinem Gebet, dem heutigen Andachtswort, drückte er seine Sehnsucht aus.

Wir erleben Ähnliches wie Micha: Unglauben, Wirtschaftskrisen und Gewalt. Menschliche Bemühungen haben nur begrenzten Erfolg. Wir glauben, dass erst Jesus Christus allem Elend und Krieg, aller Krankheit und dem Tod ein Ende setzen wird. Wir warten nicht auf ein "kleines" Wunder wie in dem erwähnten Film, sondern auf das große "Wunder" der Wiederkunft von Jesus Christus in großer Kraft und Herrlichkeit.

Vielen erscheint der Glaube wie eine weltfremde Theorie aus vergangenen Zeiten. Schon Petrus prophezeite: "Spöttisch werden sie euch fragen: ,Wo ist denn nun euer Christus? Hat er nicht versprochen, dass er wieder kommt?'" (2 Ptr 3,4 Hfa) Wir können Gott nur immer wieder darum bitten, dass er die Hoffnung darauf in uns lebendig erhält. Manchmal geschehen auch heute noch kleine Wunder, die unseren Glauben stärken.

Günter Lentzsch

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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