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Andacht vom 05.04.2013:

[Jesus] betete: "Vater, wenn es möglich ist, bewahre mich vor diesem Leiden. Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen." Da erschien ein Engel vom Himmel und gab ihm neue Kraft. Lukas 22,42.43 (Hoffnung für alle)

Damals im Garten Gethsemane stand Jesus vor seiner schwersten Entscheidung. Die ganze Sündenlast der Menschen sollte auf seine Schulter gelegt werden. Das war die Voraussetzung, unsere Schuld sühnen zu können. Sicher wusste er auch um die körperlichen Schmerzen, die ihn bald hart treffen würden. In dieser großen, für uns nie nachvollziehbaren Not suchte Jesus das Gespräch mit seinem Vater. Auf ihn war seine ganze Hoffnung gerichtet, in ihm suchte er Geborgenheit und Halt.

In seiner Menschlichkeit schauderte es ihn vor dem, was ihn erwartete. Am meisten befürchtete er, die Sündenlast würde ihn für immer von seinem Vater trennen. Diese Gedanken und Gefühle musste er aber nicht unterdrücken: Weil das Verhältnis Vater-Sohn von einer absoluten Vertrautheit geprägt war, öffnete Jesus sein Herz ganz und fragte nach einer anderen Lösungsmöglichkeit. Das war kein Feilschen oder Zweifeln an Gottes Allmacht oder Liebe, sondern Ausdruck einer intakten, vertrauensvollen Beziehung.

Seinen Freunden empfahl Jesus in diesen Stunden: "Betet darum, dass ihr der kommenden Versuchung widerstehen könnt!" (V. 40) Sie aber "schliefen, erschöpft von ihren Sorgen und ihrer Trauer" (V. 45). Worin bestand ihre Versuchung? Wohl darin, sich auf ihre menschlichen Gedanken und Gefühle zu verlassen, statt - wie ihr Meister - Gott ihr Vertrauen zu schenken und für sich und ihren Meister zu beten. Jesus widerstand der Versuchung mit der Entscheidung: "Nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen" (V. 42b) Er gab weder auf noch nach. Das Vertrauen zu seinem Vater machte es ihm möglich, sich so zu entscheiden.

Auch wir kennen die Angst davor, was kommen könnte oder sicher kommen wird. Sorgen und Trauer können auch bei uns den "Erschöpfungsschlaf" auslösen und unser Gottvertrauen ins Wanken bringen. Dann dürfen auch wir aus tiefstem Herzen rufen: "Herr Jesus, nicht mein Wille soll geschehen, sondern deine Macht und Gnade sollen das letzte Wort haben". Bestimmt werden wir - wie Jesus -erleben, dass Gott uns neue Kraft verleiht!

Waltraud Schneider-Kalusche

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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