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Andacht vom 09.06.2013:

Überall in der Welt, wo in Zukunft die Gute Nachricht verkündigt wird, wird auch berichtet werden, was sie getan hat. Ihr Andenken wird immer lebendig bleiben. Markus 14,9 (Gute Nachricht Bibel)

Immer, wenn ich die Begebenheit von der Frau lese, die Jesu Füße mit kostbarem Öl salbte (Mk 14,3-9), erinnere ich mich an eine Reise in die Wüste Sahara vor vielen Jahren. Es geschah in einer kleinen Oase im südlichen Atlasgebirge in Algerien: Wir hatten unser Zelt für die Nacht außerhalb der Oase aufgeschlagen, als einige Beduinen uns die Einladung zum Abendessen mit dem Lehrer des Ortes, der englisch sprechen konnte, überbrachten. Aus Gründen der Gastfreundschaft war mir als Frau erlaubt, im Kreise der Männer zu sitzen. (Wir bekamen während der ganzen Zeit keine Frau in dieser Oase zu Gesicht; lediglich hinter einem Holztor sah ich einmal zwei weibliche Gesichter neugierig hervorlugen.)

Die Männer saßen im Raum an der Wand ringsherum und wir durften in der Mitte des Raumes an einem dafür aufgestellten Tisch Platz nehmen - zusammen mit dem Gastgeber. Ein kleiner Junge brachte Schüsseln und Töpfe mit der Mahlzeit. Sicher war es zu Jesu Zeiten ähnlich gewesen.

In den Augen der Männer, die mit Jesus zu Tische saßen, tat die Frau, von der die Rede ist, etwas ganz Unmögliches: Sie wagte sich an den Tisch Jesu und salbte sein Haupt mit Nardenöl im Wert vom Jahreslohn eines Arbeiters. Maria Magdalena, so hieß sie (Joh 12,3), wollte nicht länger warten, Jesus ihre Verehrung zu erweisen, und setzte sich über die auferlegten Schranken ihrer Zeit hinweg.

Jesus hatte sie aus den Verstrickungen ihres Lebens befreit und ihr gezeigt, wie wertvoll sie in Gottes Augen war. Sie fühlte sich angenommen und nun auch ermutigt, etwas Außergewöhnliches zu tun. Jesus nahm sie vor den Angriffen einiger anwesenden Jünger in Schutz, indem er sagte: "Sie hat eine gute Tat an mir getan . Ihr Andenken wird immer lebendig bleiben." (V. 6b.9b GNB)

Maria Magdalena erkannte in Jesus den Erlöser und Messias, nahm seine Liebe und Vergebung für sich in Anspruch, begriff, dass sie als Frau ein wertvoller Mensch war und zeigte ihm ihre Dankbarkeit in außergewöhnlicher Weise.

Ich wünsche dir, dass auch du Jesus in dein Herz lässt, dich an ihn klammerst und seine Liebe spürst. Vergiss dann nicht, ihm auch deine Dankbarkeit zu zeigen!

Ingrid Naumann

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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