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Andacht vom 17.08.2013:

Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Römer 12,16b

Ich saß an einem heißen Sommertag im Garten unterm Sonnenschirm und beobachtete eine Hummel. Sie war unter den Schirm geflogen. Immer wieder stieß das arme Tier an die bunte Leinwand, verharrte manchmal eine Weile an einer der aufgedruckten Blumen, und fand keinen Ausweg. Sie strebte immer wieder nach oben, wollte hoch hinaus, aber gerade dadurch blieb sie gefangen. Als sie vermutlich aufgrund der Erschöpfung ruhiger wurde, flog sie tiefer. Und dann war sie endlich so weit unten, dass sie unter dem Rand des Schirmes die erlösende Freiheit fand!

Während ich die Hummel beobachtete, musste ich über uns Menschen nachdenken. Auch wir werden von Dingen angezogen, die zunächst verlockend aussehen, aber nicht wirklich positiv sind und unsere Freiheit gefährden. Manchmal handelt es sich um Menschen, die viel versprechen, aber das Versprochene nicht halten. Wir "fliegen darauf rein"´ und merken zu spät, dass wir Gefangene sind.

Mitunter denken wir: "Das schaff´ ich schon!" und versuchen immer wieder neu, der Bedrängnis zu entkommen. "Oben" muss es doch eine Lösung geben! Nur nicht unterkriegen lassen. Doch jeder neue Anflug endet unter der Decke, die keinen Schutz bietet, sondern zum Gefängnis geworden ist.

Mit der Zeit werden wir müde und hinterfragen unsere Ambitionen. Die hohen Pläne erscheinen uns nicht mehr so erstrebenswert. Die Verzweiflung der Menschen, die ihr Leben ohne Gott zu meistern versuchen, beschrieb Paulus in seinem Brief an die Römer: "Was bin ich doch für ein elender Mensch! Wer wird mich von diesem Leben befreien, das von der Sünde beherrscht wird?" und nannte dann den einzigen Ausweg: "Gott sei Dank: Jesus Christus, unser Herr!" (7,24.25a NLB)

Jesus Christus selbst formulierte sein erlösendes Angebot folgendermaßen: "Jeder, der sündigt, ist ein Sklave der Sünde ... Nur dann, wenn der Sohn euch frei macht, seid ihr wirklich frei." (Joh 8,34b.36 NLB)

Wir werden nicht dadurch freier und glücklicher, dass wir auf die in der Gesellschaft Erfolgreichen, Angesehenen, Reichen usw. blicken und versuchen, sie zu kopieren, sondern indem wir uns an Jesus Christus orientieren, der gerade durch seine Erniedrigung zur größten Ehre gelangte (Phil 2,5-11).

Lothar Reiche

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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