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Andacht vom 07.06.2014:

Ich schreibe euch dies, damit ihr kein Unrecht tut. Sollte aber jemand schuldig werden, so haben wir einen, der beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus, den Gerechten, der ohne Schuld ist. 1. Johannes 2,1 (Gute Nachricht Bibel)

Wegen einer schlechten Note in Mathematik hat sich ein Schüler in Ludwigshafen am Rhein nur in Begleitung der Polizei nach Hause getraut. Lehrer fanden nach der Zeugnisvergabe den Zwölfjährigen auf dem leeren Schulhof. Der Junge erklärte, er habe große Angst, seinen Eltern das Zeugnis mit der Fünf in Mathe zu zeigen. Als zwei Polizisten den Schüler schließlich nach Hause brachten, stellte sich schnell heraus, dass es keinen Grund für die Angst des Zwölfjährigen gab, heißt es im Polizeibericht.

Ich kann den Jungen gut verstehen. Auch ich bekam eine Zeitlang sehr schlechte Zeugnisse. Ich war selbst enttäuscht, denn ich hatte mich angestrengt und gelernt - aber alle Mühe war umsonst. Ich wurde im Gymnasium nicht in die nächste Klasse versetzt. Wie sollte ich das meinen Eltern beibringen? Damals hätte ich mir auch gewünscht, dass mich jemand nach Hause begleitet und für mich eintritt.

Nicht nur in der Schule gibt es Probleme. Das ganze Leben scheint manchmal voller Schwierigkeiten zu stecken. Aber nicht immer ist ein Mitmensch da, der uns hilfreich zur Seite steht. Manchmal fühlen wir uns ganz allein und wissen nicht, wie wir handeln oder was wir sagen sollen.

In solchen Situationen erinnere ich mich an das Bibelwort: "Alle eure Sorge werft auf [Gott]; denn er sorgt für euch." (1 Ptr 5,7) Wenn das nur immer so einfach wäre!, denken wir vielleicht aus eigener Erfahrung. Doch Sorgen lassen die Probleme nur noch größer erscheinen - gelöst werden sie dadurch aber nicht. Als Christen vergessen wir leider immer wieder, dass Gott uns den Heiligen Geist als Beistand (Joh 14,26 EB) im Leben zur Seite gestellt hat. Wir sind daher nie allein. Statt dass uns Sorgen in unseren Entscheidungen lähmen, sollten wir auf Gottes Beistand vertrauen.

Das gilt auch für den Tag, wenn Gott "über alles, was wir tun", Gericht halten wird (Pred 12,14 GNB). Wie viele verkehrte Dinge haben wir schon in unserem Leben getan! Es gibt daher Christen, die mit Unbehagen an das Gericht Gottes denken. Wenn wir uns dort selbst zu verantworten hätten, müssten wir verzweifeln. Doch wenn Jesus für uns eintritt, wird alles gut. Er will es tun.

Holger Teubert

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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