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Die Gesetze des Gehirns | TopLife.at
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Verfasser:
Erschienen in:Top Life Magazin 1 / 2007

Die Gesetze des Gehirns

Was Sie für Ihren Erfolg machen können

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Hätten Sie gerne mehr Erfolg? Viele Leute würden sich das wünschen, wissen aber nicht, wie sie es anstellen sollen. Was wäre aber, wenn Sie eine hundertprozentig sichere Methode kennen würden, um Ihre Erfolgschancen zu verbessern? Diese Möglichkeit gibt es wirklich! Wir können die Gesetze, nach denen unser Gehirn funktioniert, täglich zu unserem Vorteil anwenden. Wenn wir sie verstehen und gezielt einsetzen, vergrößern wir unsere Erfolgschancen, vermeiden Fallen, die unserem Erfolg im Wege stehen, und verbessern all unsere Beziehungen. Wir gehen davon aus, dass das Universum nach Naturgesetzen funktioniert (z. B. Schwerkraft, Jahreszeiten, Gezeiten, Saatfolgen, Solarsystem, Vererbung …). Eine der überraschenden Entdeckungen der Wissenschaft ist die Erkenntnis, dass auch unser „inneres Universum" (Vererbung, Gehirntätigkeit, Verdauungs- und Immunsystem, Blutkreislauf …) nach Naturgesetzen abläuft. Im Allgemeinen sind wir gesünder, glücklicher, sicherer und erfolgreicher, wenn wir diese Regeln für uns nutzen.

Was sind die „Gesetze des Gehirns"?

Wir können sie als Phänomene des gesunden Gehirns bezeichnen, die ständig unter bestimmten Gegebenheiten auftreten. Es sind empfehlenswerte Regeln, die vom aktuellen Stand der Wissenschaft unterstützt werden und unsere Erfolgschancen vergrößern. Wenn wir sie übertreten, tun wir dies auf eigene Gefahr, meist sehr zu unserem Nachteil - obwohl die Auswirkungen von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein können.

Die Gesetze des Gehirns haben natürlich mit dem menschlichen Denkapparat zu tun. Manche bezeichnen ihn als das „dreieinige Gehirn", weil er aus drei Bereichen besteht, die untereinander verbunden sind: Das „handelnde Gehirn" (Gehirnstamm und Cerebellum), das „fühlende Gehirn" (zwischen den beiden anderen Bereichen) und das „denkende Gehirn" (das über den beiden anderen wie eine Pilzkappe sitzt). Neben der Überschrift ist eine Darstellung dieses „dreieinigen Gehirns" zu finden. Ich weiß nicht, wie viele „Gesetze des Gehirns" es insgesamt gibt. Hier sind sieben, die ich erkannt habe:

1. Verwenden Sie es - oder Sie verlieren es

Obwohl sie keine Muskeln sind, kann man Neuronen mit Muskelzellen vergleichen. Regelmäßige Übung stärkt sie, Untätigkeit schwächt sie. Versuchen Sie täglich mindestens dreißig Minuten lang das Gehirn zu fordern. Konfrontieren Sie es mit neuen Ideen, Informationen, Menschen, Übungen und Umgebungen. Sehr hilfreich können auch spezielle Seminare sein.

2. Übung macht vollkommen

„Vollkommen" bedeutet hier „fehlerfrei" oder „gut für die anstehende Aufgabe gerüstet". Die Übung kann entweder eine praktische Wiederholung sein oder virtuell (nur in Gedanken) durchgeführt werden. Diese virtuellen Übungen können eingesetzt werden, um die praktischen zu ergänzen oder die Zeit zu überbrücken, wenn diese nicht angewandt werden können.

Da wir ohnehin ständig üben (z. B. Vorstellungskraft, Selbstgespräche …), können wir dies so sinnvoll und effizient wie möglich gestalten. Das Unterbewusstsein kennt kaum Unterschiede zwischen den praktischen und den virtuellen Übungen. Beide helfen uns, unsere Fähigkeiten zu verbessern.

3. Selbstgespräche programmieren unser Gehirn

Wie hören sich Ihre Selbstgespräche für gewöhnlich an? Da wir mit anderen meist in der gleichen Tonart sprechen wie mit uns selbst, ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein. Bestätigen Sie - oder kritisieren Sie? Ermutigen Sie - oder entmutigen Sie? Wie gut sind Sie darin, Komplimente zu empfangen und auszuteilen? Wir neigen dazu, mit uns selbst und mit anderen in der Art und Weise zu kommunizieren, wie unsere Selbstgespräche ablaufen. Während wir aufwuchsen, haben die meisten von uns sieben bis neun negative Kommentare für jeden positiven gehört! Richtig ist es, kurze, positive, ermutigende Bemerkungen in der Gegenwartsform (Bestätigungen) zu formulieren. Sprechen Sie so, als ob Sie soeben das Ziel erreicht hätten.

Diese Form der Kommunikation wird vom Unterbewussten gut verstanden. Negatives (die Umkehrung einer Idee) wird viel weniger gut verarbeitet. Daraus folgt, dass es viel wirksamer ist, darauf zu achten, ständig auf bestätigende Weise zu sprechen. Sigmund Freud sagte: „Denken ist ein Experimentieren mit geringen Mengen von Energie, so wie ein General die kleinen Figuren im Sandkasten bewegt, bevor er die Truppen in Bewegung versetzt."

4. Gedanken erzeugen Gefühle

Wir haben die Fähigkeit, die Chemie des Gehirns zu verändern, indem wir unsere Gedanken korrigieren. Was wir denken, verändert die Neurotransmitter. Um Ihre Gefühle zu ändern, ändern Sie die Art und Weise Ihres Denkens. Wenn sich das Gehirn an ein bestimmtes Ereignis erinnert, werden ähnliche Botenstoffe freigesetzt wie zu dem Zeitpunkt, an dem das echte Ereignis erlebt wurde. Gleichzeitig werden ähnliche Gefühle empfunden.

Depressionen wurden mit niedrigen Serotonin-Werten in Verbindung gebracht. Robert Zapolsky schreibt in seinem Buch "Warum Zebras keine Magengeschwüre bekommen": "Ganz vereinfacht dargestellt können Sie sich das Auftreten einer Depression wie folgt vorstellen: Ihr Stammhirn entwickelt einen -ab-strakten negativen Gedanken und schafft es, den Rest des Gehirns davon zu überzeugen, dass er wirklich ist wie ein realer Stressfaktor."

Wir müssen für unsere Gedanken Verantwortung übernehmen und alle Feindposten aus unserem Gehirn entfernen. Eine negative Grundeinstellung führt zu Veränderungen der Botenstoffe und schwächt das Immunsystem. Ein Beispiel: Noradrenalin hilft, die Stimmungen zu regulieren. Wenn zu wenig vorhanden ist, kann man Hoffnungslosigkeit verspüren. Dopamin lässt uns Vergnügen empfinden. Das Gefühl, mit seinen Aufgaben nicht klarzukommen, ist die Folge eines niedrigen Dopaminspiegels. Serotonin ermöglicht uns, Freude zu empfinden. Unbewältigter Zorn, Angst und Traurigkeit werden mit Serotoninmangel in Verbindung gebracht.

5. Vor der Tat kommt der Gedanke

Der Ursprung jeder Tat ist ein Gedanke. Information, die im Gehirn bewusst oder auch unbewusst gespeichert wurde, kann später als Anreiz zu einer Tat werden, auch wenn man sich an den ursprünglichen Anlass nicht erinnert. Der Vorgang verläuft wie folgt: Anreiz/Auslöser - Neuronenkommunikation - Bewusstwerden - Entscheidung - Tat.

Denken Sie daran, dass Sie nur das Beste wollen, wenn Sie auswählen, welche Anreize Sie ihrem Gehirn bewusst bieten möchten. Überprüfen Sie alles gründlich, z.?B. Nachrichten, Musik, Fernsehen, Videos, Kinofilme, Bücher, Gewaltszenen, zwischenmenschliche Kontakte, belastende Situationen …

Wir haben die Macht, unseren freien Willen auszuüben. Das trifft zu, wenn wir uns dafür entscheiden, einem Gedanken nachzuhängen oder ihn in eine andere Richtung zu wenden; wenn wir einen Gedanken in die Tat umsetzen oder dies unterlassen. Man kann lernen, die Gesetze des Gehirns beständig und wirkungsvoll einzusetzen. Arbeiten Sie mit ihnen, nicht gegen sie. Setzen Sie Ihr Gehirn dazu ein, bewusst Erfolg anzustreben, statt auf Zufälle zu hoffen.

6. Die Intensität einer Erfahrung beeinflusst die Erinnerung

Wir behalten Ereignisse, die wir positiv oder negativ erfahren, viel besser in Erinnerung als solche, die wir als emotional neutral empfinden. Das Abrufen dieser positiven oder negativen Erinnerungen ist auch leichter möglich. Einige Informationen können direkt ins Langzeitgedächtnis übernommen werden, ohne bewusst wahrgenommen zu werden. Das gilt vor allem für Inhalte, die mit einer starken Gefühlsregung einhergehen und/oder mit Anreizen für mehr als ein Sinnesorgan gekoppelt sind. Sie können auch ohne bewusste Entscheidung im Langzeitgedächtnis gespeichert werden.

Dieses Phänomen können wir zu unserem Vorteil nutzen. Sprechen Sie begeistert mit sich selbst! Lachen Sie hunderte Male pro Tag, hören oder singen Sie erbauende Musik, seien Sie eine zielorientiere Person. Das Gehirn ist nicht dazu geeignet, unbeschränkte Mengen an starken Gefühlen zu verarbeiten. Wenn es damit überschwemmt wird, kann es mit einer verringerten Empfindsamkeit Gefühlen gegenüber reagieren und das Gedächtnis beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, sich nicht unnötig massiven Gefühlsregungen auszusetzen.

7. Die Einstellung beeinflusst das Wohlergehen

Gehirn und Körper arbeiten als Einheit und kommunizieren miteinander durch chemische Botenstoffe. Was immer im Gehirn passiert, beeinflusst den restlichen Körper und umgekehrt. Peter McWilliams schreibt in seinem Buch „Sie können sich nicht einen einzigen negativen Gedanken leisten", dass eine negative Grundeinstellung zu lebensbedrohlichen Krankheiten führt. Auf jeden Fall ist negatives Denken (unbewältigter Zorn, Angst, Traurigkeit, Ängstlichkeit, Hoffnungslosigkeit) eine ihrer Hauptursachen.

Eine positive Grundeinstellung führt zu positiven Ergebnissen: Die Selbstachtung steigt. Das Immunsystem wird gestärkt. Das Wohlbefinden nimmt zu. Der Erfolg stellt sich ein. Gedeihen in allen Bereichen.

Eine negative Grundeinstellung trägt zu negativen Ergebnissen bei: Die Selbstachtung sinkt. Ängstlichkeit macht sich breit. Depressionen folgen. Erschöpfung schwächt das System. Krankheit ist die Folge.

Jeder Gedanke, dem wir nachhängen, jede Entscheidung, die wir treffen, und jede Tat, die wir ausführen, hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Sie wirken sich in jeder Zelle unseres Körpers und unseres Gehirns aus. Sie fördern entweder unsere Gesundheit oder führen zu Krankheit.

Autorin: Dr. med. Arlene Taylor

 

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