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Erschienen in:Top Life Magazin 2 / 2006

Lass uns reden!

Die Macht der Kommunikation

Walter M. steuerte wie in Trance seinen Wagen zum nahe gelegenen Waldrand, an dem er oft mit seiner Frau und seinen 3 Kindern entlang spazierte. Das war einmal und es kommt nie wieder. Sie alle sind tot, und er war es, der ihr Leben auslöschte. Er kann es selbst nicht fassen. Wie konnte es so weit kommen? Er wollte es doch nicht, aber dann war dieser Streit wegen der Trennung. Ein Wort ergab das andere und dann ...

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht eine Familientragödie oder ein Amoklauf in die Schlagzeilen gerät. Menschen löschen das Leben anderer aus, die eine große Bedeutung in ihrem Leben hatten. Nicht erfüllte Erwartungen, geplatzte Träume, Ungerechtigkeiten oder manchmal auch nur eingebildete Vermutungen erzeugen einen gefährlichen Druck, der sich manchmal auch für den Täter völlig überraschend entlädt - oft unter Alkoholeinfluss.

In den meisten Konflikten spielen Worte, die man sich gegenseitig an den Kopf wirft, eine entscheidende Rolle. Nicht nur Taten, sondern auch Worte verletzen und können die eigenen, negativen Gefühle verstärken. Beruhigende Worte und Entschuldigungen bleiben oft ungesagt, obwohl sie der ganzen Sache einen völlig anderen Verlauf hätten geben können. Man sträubt sich aus Stolz oder welchen Gründen auch immer, sie auszusprechen. Es kommen so lange nur bestimmte Gefühle "zu Wort", bis man sich selbst nicht mehr unter Kontrolle hat. Schließlich gerät die Situation für wenige Augenblicke außer Kontrolle und richtet großen, oft nur schwer wieder gutzumachenden Schaden an.

Die Macht der Worte

Glücklicherweise enden die wenigsten Streitfälle in Totschlag. Im Jahr 2004 kam in Deutschland auf 200 000 Einwohner 1 Totschlag. Jeder Mensch kommt aber immer wieder in Situationen, in denen er vor der Herausforderung steht, die richtigen Worte in passender Weise zu benutzen, um Konflikte zu vermeiden oder sie abzufangen. Viele Streitigkeiten eskalieren nur deshalb, weil man unfähig ist, die Macht der Worte richtig einzuschätzen und sie zur rechten Zeit zu nutzen. Medien sind sich der Macht der Worte bewusst. Blutige Unruhen werden weltweit innerhalb nur weniger Stunden ausgelöst. Die gewalttätigen Proteste von militanten Islamisten sind dafür ein schreckliches Beispiel. Populisten aus Politik und Religion benützen immer wieder ihre "Schlachtrufe", um auf ihre Interessen und Ziele aufmerksam zu machen. Aber hinter Worten muss nicht immer eine feste Geisteshaltung stehen. Sie werden häufig als Werkzeuge benutzt, die dann aber ein merkwürdiges Eigenleben entwickeln. Plötzlich befindet man sich in einem furchtbaren Streit, den eigentlich keiner wirklich wollte.

Bewusste Kommunikation, ein nicht immer verstandener Begriff, ist ein Schlüssel, der viel zum eigenen und zum Glück des anderen beiträgt. Wir haben zwar alle sprechen gelernt, aber ob wir kommunizieren, ob wir zuhören oder uns verständlich und klar ausdrücken können, das ist etwas ganz anderes. Auch wenn wir dieselbe Sprache sprechen, müssen wir uns noch lange nicht verstehen. Diese Einsicht kann über eine verständnisvollere und konfliktfreiere Zukunft im persönlichen Leben entscheiden.

Kommunikation, mehr als nur Worte

Kommunikation ist weit mehr als das Aneinanderreihen bestimmter Wörter und Sätze. Die gesprochenen Worte enthalten nur ein Teilelement der Botschaft, die den Zuhörer erreichen soll. Wenn ein junger Mann seiner Braut gesteht "Ich liebe dich", wird er von seiner "Angebeteten" mit äußerster Aufmerksamkeit beo-bachtet. Sie achtet, oft unbewusst, auf seine Haltung, seinen Gesichtsausdruck und seine Gestik. Sie nimmt seinen Tonfall wahr, die Art und Weise, wie er es sagt, und schließlich hört sie die drei schönsten Wörter, die aber nur dann eine Wirkung erzielen, wenn sie in Harmonie mit seiner Körpersprache und seinem Tonfall stehen. Das Bekenntnis wird nur dann glaubhaft sein, wenn es mit den anderen Elementen der Kommunikation harmoniert. Dies kann natürlich auch nur gespielt sein, denn man kann sie unabhängig von der wahren Geisteshaltung lernen. Die professionellen Heiratsschwindler sind nur ein Beispiel von vielen.

Die Information unserer Kommunikation entfaltet ihre Wirkung über drei Hauptbereiche: Zu etwa 55% in der Körpersprache, zu 33% im Tonfall und nur zu etwa 7 % im Inhalt des Gesprochenen. Sprichwörter wie "Worte sind Schall und Rauch" oder "Taten zählen mehr als Worte" werden in diesem Zusammenhang bedeutsam.

Stimmen die drei Bereiche der Kommunikation nicht überein, entsteht eine Mischbotschaft - die als Ironie oder Sarkasmus wahrgenommen wird. Beide "Stilmittel" kann man bewusst einsetzen. Sie sollten aber auch bewusst wahrgenommen werden, damit die Aussagen richtig einzuordnen sind.

Hilfe, warum hört mich keiner?

Die Hälfte aller Ehen wird geschieden, andere zwischenmenschliche Beziehungen gehen in Brüche und immer mehr Menschen klagen über ihre Einsamkeit. Dabei spielt der soziale Stand keine Rolle - ob arm, ob reich, gebildet, ungebildet, ob Mann oder Frau - immer mehr Menschen haben das Gefühl, nicht wahrgenommen zu werden. Was ist los mit unserer Gesellschaft?

Der Mensch konzentriert sich immer mehr auf sich selbst. Es geht um die eigenen Freuden und um die eigenen Interessen. Der brutale Überlebenskampf in der Wirtschaft ist ein nur allzu deutliches Indiz dafür. Es gibt aber viele Gründe, warum Beziehungen scheitern, Menschen vereinsamen oder sich auseinander leben. Sich verständlich mitzuteilen und auch einander zu verstehen fällt vielen Menschen schwer. Kommunikation ist eben weit mehr als nur vertonte Grammatik. Um einander zu verstehen, bedarf es einer Portion guten Willens, Beobachtung und Aufmerksamkeit für die angedeutete, aber (noch) nicht ausgesprochene Botschaft.

Verschlüsselte Hilferufe

Eine Mutter, die sich durch ihre vielfältigen Aufgaben überfordert sieht, sendet verschlüsselte Hilferufe aus. Ob es nur Blicke, kaum wahrnehmbares Stöhnen, ironische Bemerkungen oder zunehmende Empfindlichkeiten sind - wenn der Ehemann sie rechtzeitig entschlüsselt, kann er unter Umständen schon frühzeitig gegensteuern. Wer blind für diese Hilferufe ist, darf sich nicht wundern, wenn eines Tages "plötzlich" der große Krach beginnt. Diese versteckten Signale und Hilferufe treffen auf jede Art von Beziehungen zu - in der Familie, im Bekannten- oder Freundeskreis, in der Arbeitswelt u.a.m.

Ausgelegte Köder Oft werden in einem Gespräch bewusst, manchmal aber auch "unabsichtlich", Köder ausgelegt. Dies sind meist nur kurze Andeutungen, auf die das Gegenüber reagieren kann oder soll.

Ein Vater hat Ärger mit seinem siebzehnjährigen Sohn, der sich Hals über Kopf in ein um etliche Jahre älteres Mädchen verliebt hat und nun zu ihr ziehen möchte. Die Situation macht dem Vater große Sorgen und er möchte mit einem Freund darüber reden. Er spricht die Sache aber nicht direkt an, sondern legt einen Köder aus. Auf die allgemeine Frage, wie es ihm so gehe, antwortet er: "Soweit ist alles im grünen Bereich - bloß in der Familie gibt's Sorgen." Sein Freund greift den Köder auf und fragt weiter: "Was ist denn los bei euch?" Jetzt kommt der zweite Köder oder die zweite Anlaufgeschichte: "Unser Mittlerer macht uns Sorgen". "Und wo brennt der Hut?", wird er weiter gefragt - sein Freund signalisiert ihm damit, dass er zuhören und Anteil nehmen möchte: "Ja, weißt du, unser Siebzehnjähriger ..."

Rudi fühlte sich nicht in der Lage, seinem Freund sofort und eindeutig zu sagen, was ihn bedrückt. Sein Verhalten ist ganz typisch. In der Regel braucht nämlich ein Mitteleuropäer mindestens zwei Anlaufgeschichten, bis er auf den Punkt kommt. Es kommt sogar vor, dass man sich durch ein gutes Dutzend Anlaufgeschichten und Andeutungen durchwühlen muss, bis man schließlich zur Kernbotschaft gelangt, die der andere vermitteln möchte.

Subjektiv oder objektiv?

Es ist dem Menschen ein dringendes Bedürfnis zu kommunizieren. Er braucht ein soziales Umfeld, Menschen, mit denen er reden kann, oder noch besser, Menschen, die auch zuhören können und Anteil nehmen. Probleme, die niemandem mitgeteilt werden, können uns krank machen.

Häufig kommt es bei Partnern zu Ärger und Streit, obwohl das keiner von den beiden wirklich möchte. Geht man diesem Phänomen auf den Grund, stößt man auf Ursachen, die sich wie die Masse eines Eisberges unter der Wasseroberfläche verbergen. Das können Sorgen um Beruf und Finanzen sein, eintöniger Alltagstrott, das Gefühl, dass man vernachlässigt wird oder auch nicht eingehaltene Versprechen. Ärger und Streit sind da nur die Auswirkungen, die Ursachen hingegen liegen tiefer.

Will man die Konflikte lösen, muss der "Eisberg" von unten zu schmelzen beginnen. Wie geht das? Aufmerksamkeit, der gute Wille und die Bereitschaft zum Handeln sind dabei wichtige Elemente. Der beste Kommunikationsspezialist aller Zeiten bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch." (Jesus in Matth. 7, 12

Notwendige Filter

In der zwischenmenschlichen Kommunikation sollte man die wesentlichen Aussagen von emotionalen Zusätzen trennen und herausfiltern können. Dies ist besonders im Bereich der Kritik notwendig.

Firmen investieren viel Geld in sinnvolle, konstruktive Kritik. Für sie bedeutet "kritisiert" zu werden, dass sich jemand Zeit für sie nimmt und seine Erfahrungen mitteilt. Daraus können wertvolle Lehren gezogen werden, aus denen man letztendlich profitiert. Diese konstruktive Kritik wird in der zwischenmenschlichen Beziehung leider allzu schnell abgelehnt. Wer möchte schon gerne verletzt werden? Dabei übersieht man jedoch den Grundsatz, dass mich nur diejenige Person verletzen kann, der ich es erlaube. Es bleibt letztlich mir selbst überlassen, ob ich Kritik konstruktiv verarbeite und dadurch "besser werde" oder ob ich mich gekränkt zurückziehe.

Es wird wohl kaum jemand abstreiten, dass in jeder Kritik ein Körnchen Wahrheit steckt. Nun gelingt es aber nicht immer, sie liebevoll mitzuteilen. Sie wird mit negativen Gefühlen verknüpft. Dies erschwert natürlich das Gespräch. Wenn es jedoch gelingt, die emotionelle Aussage von der sachlich zutreffenden Kritik zu trennen, ist viel gewonnen.

Eine Frau beklagt sich: "Mein Mann hat meinen Geburtstag vergessen, er mag mich nicht mehr ..." Die Frau spricht deutlich an, worum es ihr geht. Tatsache ist nun einmal, dass ihr Gatte einen wichtigen Termin übersehen hat, der ihr viel bedeutet - nämlich ihren Geburtstag. Da ist Kritik angebracht. Schließlich möchte sie, dass dieses Verhalten bewusst wird und sich ändert. Aber bei der Kritik steht ein negativ-emotionaler Zusatz - "er mag mich nicht mehr". Wie soll man darauf reagieren? Oft geschieht es, dass sich das Gegen-über gerade auf diesen emotionellen Teil der Aussage konzentriert und die Sache nur noch schlimmer macht. Klüger ist es, diesen Teil der Aussage, zumindest vorläufig, aus dem Gespräch herauszufiltern. Der andere, "wahre" Teil der Aussage soll bestätigt werden. Auf diese Weise kann man eine Brücke schlagen, die zu einer weiteren fruchtbaren Kommunikation führt.

Zwei frisch Verliebte stellen sich in ihrer Kommunikation natürlicherweise perfekt aufeinander ein. Sie müssen sich kaum über Gesprächsregeln Gedanken machen. Es läuft alles wie automatisch ab. Ob wir aber gewinnend kommunizieren können, stellt sich bei den herausfordernden Situationen im Alltag heraus. Wie verhalten wir uns bei Beschwerden, bei Verdächtigungen, bei Beschuldigungen, bei Benachteiligungen und in allen möglichen Krisensituationen? Am Arbeitsplatz, aber auch in der eigenen Familie und Verwandtschaft steht man immer wieder vor der Herausforderung, Gespräche in einer solchen Art zu führen, dass sie zur Klärung einer Sache beitragen und nicht Streit erzeugen.

Allgemeine Regeln in der Kommunikation

  • Kennen Sie Ihre eigene Art und stellen Sie sich positiv auf die Art des anderen ein.Übersehen Sie gewisse Fehler und Eigenarten des Gesprächspartners.
  • Stellen Sie das Gemeinsame in den Vordergrund.
  • Kritisieren Sie niemals, ohne vorher eine harmonische Übereinstimmung erzielt zu haben (dadurch vermitteln Sie dem anderen das gute Gefühl, dass er oder sie für Sie wichtig ist.
  • Verhalten Sie sich natürlich.
  • Meist kommt es auf die ersten vier Minuten an (es gibt leider keine zweite Chance für einen guten, ersten Eindruck).
  • Seien Sie aufmerksam.

Kommunikation in der Trauerphase

Der Verlust eines lieben Menschen erfordert Leidensarbeit. Betroffene müssen sich mit dem Gedanken vertraut machen, sich für dieses Leben von dem geliebten Verstorbenen zu verabschieden. Durch einen plötzlichen Tod werden oft große Wunden gerissen. Die Trennung ist äußerst schmerzhaft, auch wenn sie erst zu einem späteren Zeitpunkt wahrgenommen wird. Es tauchen Fragen auf, auf die nur schwer eine Antwort zu finden ist. Hilflosigkeit oder Zorn werden geäußert. Das Schicksal oder Gott wird angeklagt. Besonders in dieser Zeit ist es gut, Freunde zu haben. Freunde, die echten Anteil nehmen.

Zehn der schlimmsten Aussagen, die man unbedingt vermeiden muss:

1. "Ich weiß, wie du fühlst" Selbst, wenn jemand ähnliches durchgemacht hat, ist jeder Verlust einzigartig.

2. "Wie geht es dir?" Es ist besser zu sagen - "ich freue mich, dich zu sehen".

3. "Es hätte noch schlimmer kommen können." Es ist zwar wahr, dass alles noch schlimmer hätte kommen können, doch Allgemeinplätze vermitteln keinen Trost. Trauer ist normal.

4. "Ruf mich an, wenn ich was für dich tun kann." Sehr wenige Menschen, die trauern, bitten um Hilfe. Echte Freunde tun von sich aus etwas Besonderes, fragen aber vorher, ob der Betroffene damit einverstanden ist.

5. "Letztlich wissen wir, dass es Gottes Wille war." Ein theologischer Disput, ob Gott etwas zugelassen hat oder Satan seine Hand dabei im Spiel hatte, hilft in diesem Augenblick nicht.

6. "Hab keine Angst; du bist jung. Du wirst das bewältigen" Trauer ist einzigartig und kann ein ganzes Leben andauern.

7. "Sprich nicht so, du weißt, dass das nicht stimmt." Seine Gefühle ausdrücken zu können, Zweifel, Fragen und selbst Anklagen sind im Heilungsprozess wesentlich.

8. "Bist du nicht froh darüber, dass dein Kind nicht mehr in dieser sündigen Welt zu leben braucht?" Obwohl die Trennung durch den Tod vorübergehend ist, empfinden wir dennoch Leid, wenn wir einen geliebten Menschen vermissen.

9. "Du musst sehr stark sein. Wäre mir das passiert, wäre ich gestorben." Ein Vorwurf für Gefühlskälte ist hier nicht angebracht. Wer kennt die unausgesprochene Not von Menschen in Trauer?

10. "Du solltest das eigentlich schon überwunden haben" Die Dauer der Leidensarbeit ist individuell verschieden. Druck ist hier nicht angebracht. Debra J. Hicks "Woman of Spirit" (September/Oktober 2005)

Und was sagt man?

In solchen Augenblicken ist es sehr schwer, die richtigen Worte zu finden. Es kommt darauf an, ob jemand innerlich bereit ist, sich überhaupt den geballten Emotionen eines Leidtragenden zur Verfügung zu stellen. Und es kommt darauf an, ob es ihm gelingt, sich mit dem empfundenen Leid seines Gesprächspartners zu identifizieren. Wenn man dann seine Worte behutsam und sensibel setzt, wird das Gespräch Heilung bewirken - und man wird zu einem echten Freund.

Das beste Vorbild

Durch richtige Kommunikation allein können wir natürlich nicht alle Probleme lösen. Es kann aber viel Schaden vermieden und viel Gutes bewirkt werden, wenn wir lernen, die Macht der Worte mit einem verständigen Herzen zu gebrauchen. Das größte Vorbild, auch in der Kunst der Kommunikation, ist Jesus. Er handelte sich dadurch bei der religiösen Führung Ärger ein, ließ sich aber bei seiner Aufgabe nicht beirren. Sein Ohr galt den Schwachen und Sündern, die von der Allgemeinheit verachtet und verstoßen wurden. Er war sich nicht zu gut, mit ihnen Gemeinschaft zu pflegen und mit ihnen zu kommunizieren. Er öffnete sich ihren Sorgen und Ängsten und fand dadurch auch offene Herzen für seine Botschaft. Der eindrucksvolle offene Umgang, das aufmerksame und mitfühlende Gespräch war für viele der Schlüssel zu einem neuen Leben. Worte transportierten Werte, die tief im Herzen Jesu verankert waren. Nicht die hohen philosophischen und theologischen Reden der Pharisäer überzeugten, sondern einfache, mitfühlende, aber auch tadelnde Worte, die aus einem reinen, ehrlichen Herzen kamen. Letztendlich liegt darin das Geheimnis einer harmonischen zwischenmenschlichen Verständigung.

Wer die Grundsätze der Kommunikation beachtet, trägt mehr zu seinem Glück und zum Glück des anderen bei, als er sich bewusst ist. Echte Veränderungen und beständiger Friede brauchen aber mehr als angelernte Techniken. Diese können auch manipulierend eingesetzt werden und über wahre Absichten täuschen. Es bedarf eines offenen Herzens, das bereit ist, sich die Grundsätze der Liebe einpflanzen zu lassen: Selbstlosigkeit, Geduld, Demut, Sanftmut und Barmherzigkeit sind einige dieser Tugenden, die uns befähigen, auch in den schwierigsten Zeiten Ruhe und Frieden zu bewahren.

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