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Andacht vom 28.07.2007:

Zeitlose Ernährungstipps

... Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt. 2. Mose 15,26

Untersuchungen an Mumien beweisen: Die Ägypter litten bereits unter unseren Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Krebs und Herzinfarkt. Viele wünschen sich Gesundheit, manche hadern mit Gott, weil sie sie nicht haben - und könnten doch viel zu ihrer Erhaltung tun. Im Pastorenkreis an der Essenstafel werde ich nach dem Hintergrund der angebotenen Alternativkost gefragt: "Halten Sie noch an dem mosaischen Gesetz fest?" Ich antworte: "Nein, das hat Jesus abgetan, aber wir lesen die Bibel auch vor dem mosaischen Gesetz." Plötzlich ist das Interesse groß. Ich fahre fort: "Die erste Speise unserer Ureltern war rein pflanzlich. Mit dem Sündenfall kam zum Obst, den Nüssen, dem Getreide und dem kristallklaren Wasser ,das Kraut' (Gemüse) hinzu (siehe 1 Mo 1,29; 3,18). Es sollte nichts sterben. Ein Vorbild der neuen und ewigen Welt Gottes!"

Noah nahm in seine Arche je sieben Paar reine und nur ein Paar unreine Tiere mit (siehe 1 Mo 7,2). Das war lange, bevor Mose das Gesetz Mose wurde. Diese Unterscheidung wird im Neuen Testament nicht aufgehoben. Manche Texte werden zwar dahingehend gedeutet, aber missverstanden. Jesus hielt mit seinen Jüngern und der neutestamentlichen Gemeinde unter den beobachtenden Blicken seiner Zeitgenossen die Heiligungsgebote des Gesetzes ein.

"Denn ich bin der Herr, euer Gott. Darum sollt ihr euch heiligen, so dass ihr heilig werdet, denn ich bin heilig; und ihr sollt euch nicht unrein machen an irgendeinem Getier, ... auf dass ihr unterscheidet, was unrein und rein ist." (3 Mo 11,44.47) Petrus bestätigte das zugrunde liegende Prinzip für Christen (siehe 1 Pt 1,15.16) Er hielt sich selbstverständlich daran. Lange nach Jesu Tod und Auferstehung beteuert er, noch nie "etwas Verbotenes oder Unreines gegessen" zu haben (Apg 10,14). Die Vision, in der er zum Essen von unreinen Tieren aufgefordert wurde (siehe V. 10-16), hatte nichts mit dem Genuss von verbotenem Fleisch zu tun, sondern mit der Annahme der Heiden durch Gott (siehe V. 17-20.28.34-35).

Wir befolgen kein überholtes Kultgesetz, wenn wir bewusst und fröhlich etwas zur Erhaltung unserer Gesundheit tun. Dazu gehört natürlich weit mehr als eine gesunde Ernährung. Das Leben wird von Naturgesetzen regiert. Wenn wir uns nach ihnen richten, werden wir von vielen Krankheiten verschont.

Gunter Schmidt

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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