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Andacht vom 20.11.2007:

Düsen im Sauseschritt ...

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

Der Dichter dieses Psalms, Mose, benutzte ein sehr einprägsames Bild, das für uns noch aktuellere Bezüge hat. Wie bei einer schnellen Autofahrt vergeht unsere Lebenszeit. "Auto" heißt ja "selbsttätig". Wir brauchen uns also nicht darum zu mühen. Da stehen die Kilometersteine an der Straße. Sie tragen ihre Zahlen. So stehen auch die Marksteine an der Lebensstraße mit ihren Zahlen: 30 Jahre, 40, 50 ... Wie schnell geht die Fahrt unsres Lebens daran vorüber, weiter bis der letzte Stein kommt: 70 oder 80 steht darauf, vielleicht auch 90. Wer weiß das?

Noch stärker ist das Bild vom Fliegen, das Mose gebraucht: "als flögen wir davon". Da sitzt du im Flugzeug und siehst unter dir etwas, das du näher betrachten willst. Aber bevor du dazu kommst, ist es schon deinen Blicken entschwunden. Kaum ist etwas aufgetaucht, da ist es auch bereits vorübergehuscht.

Unser Leben ist gleichsam eine Flucht. Sie hat ihre Ursache in der Sünde und Schuld, die uns vor Gott fliehen lassen. Die Sünde hat uns elend und sterblich gemacht, "unstet und flüchtig" (1 Mo 4,12). Doch vor Gott zu fliehen ist letztlich unmöglich.

Aber zu Gott fliehen können wir. Deshalb betete Mose: "Herr, du bist unsre Zuflucht für und für." (Ps 90,1) Und später flehte er: "HERR, kehre dich doch endlich wieder zu uns und sei deinen Knechten gnädig! Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang." (V. 13.14)

Was Mose als Mittler des Alten Bundes ersehnt und erfleht hat, ist erfüllt. Gott hat sich wieder zu uns gekehrt. Er ist uns gnädig. Weit spannt er seine Arme aus am Kreuz von Golgatha. Dorthin muss die Flucht deines und meines Lebens gehen, wenn es nicht vergeblich gewesen sein soll. Denn dort bekommt unser Leben Halt, Sinn und Zukunft.

Mit Christus ist das Leben nicht mehr flüchtig, nichtig oder vergeblich. Wir sind nicht mehr gejagt, gehetzt, verwehend und vergehend. Wir haben einen Felsengrund gefunden, auf dem wir stehen können. Wir sind dann "wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit" (Ps 1,3). Wir haben das ewige Leben in Jesus Christus (siehe Jo 11,25.26). "Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert." (2 Ko 4,16)

Siegfried Wixwat

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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