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Andacht vom 06.12.2007:

Ich Gastarbeiter, du Gastarbeiter

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und voll kommen ist. Römer 12,2 (Gute Nachricht Bibel)

Zu Gast in einem fremden Land zu sein, ist eine bereichernde Erfahrung. Es gibt so viel, was man von anderen Menschen und Kulturen lernen kann! Es ist aber gleichzeitig eine Herausforderung: Was will ich von meinen Gastgebern übernehmen? In welchen Bereichen will ich lieber an Bekanntem festhalten?

Als "Gastarbeiter" in Deutschland, der ich ja seit über 30 Jahren bin, habe ich sehr viel gelernt und übernommen - auch ein paar Kleinigkeiten in Verbindung mit der Art und Weise, die Weihnachtszeit zu gestalten. Aber manches - wie den ganzen Rummel ums Einkaufen und Schenken - will ich nicht übernehmen. Noch schlimmer ist es beispielsweise in Japan, wo Heiligabend die Nacht der unmoralischen Angebote ist: Oft endet sie im Stundenhotel!

Wir alle sind "Gastarbeiter auf Erden". Es ist sinnvoll und sogar lebensnotwendig, dass wir uns in vielen Dingen anpassen, sonst müssten wir die Gesellschaft verlassen und ein Einsiedlerleben führen. Aber Menschen, die Jesus nachfolgen, orientieren sich an ihm und nicht an dem, was die anderen - und seien sie die Mehrheit - tun. Die Frage, wie man die Weihnachtszeit oder andere Feste sinnvoll verbringt, ist nur ein Randbereich. Viel wichtiger ist, dass wir uns gerade dann, wenn es um Werte wie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Treue, Liebe und Dienstbereitschaft geht, nicht vom Denken und Tun einer Ellenbogen-, nur nach Profit und persönlichem Vorteil fragenden Gesellschaft orientieren, sondern an den Maßstäben, die Jesus gesetzt hat bzw. die sich aus seiner Lebensanleitung, der Bibel, ableiten lassen.

Wo kämen wir hin, wenn wir es jedem recht machen wollten! Wann fänden wir zur Ruhe, würden wir uns nur von Mode und Trends leiten lassen?! Wir brauchen uns keinem Diktat der Mehrheit zu beugen - auch nicht in dieser vorweihnachtlichen Zeit. Denn wir sind durch Christus zur Freiheit berufen und befähigt. Befähigt, beides zu tun: uns anzupassen und gegen den Strom zu schwimmen. Und auch befähigt zu unterscheiden, wann das eine und wann das andere angesagt ist.

Eli Diez

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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