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Andacht vom 07.04.2008:

Iggitt: Eigenverantwortung

Ich bedenke meine Wege und lenke meine Füße zu deinen Mahnungen. Psalm 119,59

Wie sehr wünsche ich mir manchmal eine Hand, die mich führt, jemanden, der mir Entscheidungen abnimmt, so dass ich nicht nachdenken oder Verantwortung übernehmen muss. Im Berufsleben kann ich ab und zu Entscheidungen und Verantwortungen an Vorgesetzte abgeben. Für Auszubildende sind die Lehrjahre nicht immer leicht, aber letztlich trägt der Meister die Verantwortung. Doch nach der Gesellenprüfung oder dem Examen ist das plötzlich anders. Wir müssen Entscheidungen treffen und machen sie von dem abhängig, was wir gelernt haben, und davon, ob wir etwas für richtig oder falsch halten.

Wenn wir danach fragen, wer unser Leben lenkt, haben wir mit dem Weg zugleich das Ziel unseres Lebens vor Augen. Es geht dabei nicht nur um eine Zeitspanne, sondern um Inhalte. Da ist es gut zu wissen, dass gläubige Menschen keine Marionetten sind, die sich nur so bewegen, wie der "Puppenspieler" es wünscht. Für Fehlentscheidungen tragen wir die Verantwortung und können niemandem - auch Gott nicht - die Schuld in die Schuhe schieben. Er hat uns sein Wort gegeben, seinen Willen mitgeteilt, an dem wir uns orientieren können, um den Weg zum Leben zu finden.

Es ist der Weg der Umkehr, der zum Leben führt. Wenn ich leben will - das Leben, das Jesus Christus mir anbietet -, dann stellt sich nicht mehr die Frage, wer mein Leben lenkt. Dann suche ich Jesus Christus und frage nach seinem Willen. Was er will, sagt mir sein Wort, das zugleich meinen Weg erleuchtet und mir zeigt, wohin ich meinen Fuß setzen kann. Mein Leben wird nicht von einer unbekannten Macht in eine unbestimmte Zukunft dirigiert, sondern von Gott gelenkt. Dabei lässt er mir die freie Entscheidung. Gottes Wort ist kein Orakel, das mir beim Autokauf, der Urlaubsplanung oder vor dem Kleiderschrank Entscheidungen abnimmt.

Es geht darum, dass ich mich selber erkenne, umkehre und auf Gott hin lebe. Gottes Wege zu bedenken und sich von ihm lenken zu lassen bedeutet, auf mein Gewissen zu hören und mich für Jesus Christus zu entscheiden. Es heißt auch, umzukehren, mich ihm zuzuwenden und mich von dem abzuwenden, was sich zwischen mich und meinen Nächsten gestellt hat. Gott lenkt mich, wenn er mich durch sein Wort in Frage stellt und ich beginne, nach ihm zu fragen. Ich muss nur wirklich hinhören und die Verbindung zu ihm halten.

Gerhard Menn

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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