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Andacht vom 07.05.2008:

Er weiß, was wir vertragen

Er wird diese Völker vor euch vertreiben. Allerdings lässt er euch nicht von heute auf morgen mit ihnen fertig werden. Sonst würden sich die wilden Tiere zu stark vermehren und euch Schaden zufügen. 5. Mose 7,22 (Gute Nachricht Bibel)

Als Gott sein Volk Israel in das Gelobte Land führte, tat er dies nicht über Nacht. Wenn er dem Volk erlaubt hätte, alle ihre Feinde sofort und auf einmal zu vernichten, hätte die Wildnis überhand genommen und zu viel Land wäre ungenutzt geblieben. So ließ er einen Teil der Feinde noch eine Zeit im Land und lehrte sein Volk, ihm immer wieder neu zu gehorchen. Und er gab ihnen nur so viel Verantwortung, wie sie augenblicklich wahrnehmen konnten.

Wie sieht es denn mit unserer Verantwortung und den damit verbundenen Aufgaben aus? Wir würden oft alles am liebsten gleich und komplett erledigen. Doch wir erleben, dass Gott immer wieder ein anderes Tempo und Pensum vorgibt. Alle Aufgaben, die Gott uns gibt, richtet er nach unseren Voraussetzungen, Begabungen und vorhandenen Kräften aus.

Das bezieht sich auch auf den geistlichen Bereich und auf unsere Beziehung zu ihm. Wir sehr haben wir uns gewünscht, nachdem wir uns für ein Leben mit Gott entschieden haben, dass jetzt alles und sofort anders und besser wird! Doch auch hier führt uns Gott in einen allmählichen Prozess hinein und nimmt sich einen Lebensbereich nach dem anderen vor, so wie wir es verkraften und zu einem nachvollziehbaren Wachstum mit einem dauerhaften Ergebnis kommen. Mir hilft an dieser Stelle das Bild eines Baumes: Er wird auch erst nach Jahren groß und kann dann um so mehr Schatten spenden.

Gott sieht unser Leben und unser Wachstum immer aus dem Blickwinkel der Ewigkeit und hat unendlich viel Geduld mit uns. Wir sind es, die immer wieder ungeduldig werden, uns viel zu viel auf einmal vornehmen, um dann am Ende eines Tages, einer Woche oder eines Jahres vollkommen ausgebrannt zusammen zu brechen. Nicht einmal über erzielte Erfolge können wir uns dann freuen.

Überlassen wir doch einfach Gott das Tempo, die Aufgaben und den Weg. Er meint es gut mit uns, möchte, dass wir fröhlich und gelassen unseren Tag mit ihm starten und uns von ihm geführt, gehalten und bei Bedarf auch getragen wissen.

Gabriele Baur

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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