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Andacht vom 22.06.2008:

Rettungswillig oder unwillig?

Der Menschensohn ist gekommen, Verlorene zu suchen und zu retten. Lukas 19,10 (Hoffnung für alle)

Im Volksmund heißt es: "Wer sucht, der findet". Suchen lohnt sich, selbst wenn sich der gewünschte Erfolg nicht sofort einstellt. Der Suchende zeigt durch seine Ausdauer, wie wertvoll ihm das vermisste Gut ist. In den Gleichnissen Jesu endet das Suchen stets mit Erfolg. Das verlorene Schaf wird zurückgebracht (Lk 15,4), der Silbergroschen gefunden (V. 8) und der Sohn kehrt ins Vaterhaus zurück (V. 20). Das Resultat am Schluss aller drei Gleichnisse ist Freude.

Bildhaft und lebendig stellt Jesus darin seinen Dienst an der Menschheit dar. Er kam, um Sünder zu suchen und zu retten. Jeder Einzelne ist ihm so wertvoll, dass er bereit war, sein Leben für ihn einzusetzen. Deshalb wird auch Freude im Himmel sein, über einen Sünder, der umkehrt; mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr brauchen (nach V. 7). Jesus wünscht sich ein Heer von Helfern und Mitarbeitern, die, so wie er, unermüdlich nach Verlorenen ausschauen und sie zu ihm bringen.

Um Menschen körperlich zu retten, sind im Bereich der verschiedensten Rettungsdienste viele Helfer, Ärzte und Piloten rund um die Uhr im Einsatz. Schiffe zur Rettung Schiffbrüchiger liegen auf Abruf am Kai vieler Häfen. Hubschrauber stehen startbereit, um Verletzte zu suchen und zu bergen. Sie tragen in roten Großbuchstaben die Aufschrift SAR (Search And Rescue), Suche und Rettung. Dank aufopferungsvoller Einsatzbereitschaft und ungebrochener Motivation kann einer großen Zahl Verunglückter täglich geholfen werden. Ihnen wird die Chance der Heilung geboten.

Von Jesus wird berichtet: "Als er die vielen Menschen sah, die ihm nachliefen, hatte er großes Mitleid mit ihnen. Sie waren hilflos und verängstigt, ohne Ziel und ohne Hoffnung." (Mt 9,36 Hfa)

Sein Wirken erstreckte sich sowohl auf körperliche Heilung als auch auf die Befreiung von Schuld. Er konnte - im Gegensatz zu heutigen menschlichen Helfern -so gar Tote ins Leben zurückholen.

Und doch können auch wir mit unseren beschränkten Mitteln anderen zur Heilung verhelfen, sowohl körperlich wie auch seelisch. Für die erste Hilfsart kann man sich ausbilden lassen, die zweite betrifft unseren Auftrag, Menschen von der Vergebungsbereitschaft Jesu zu erzählen. Das ist jedem möglich.

Eberhard Haufe

Quelle: Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg - mit freundlicher Genehmigung.

 

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